1. Vorgeschichte – Wanderungen der Völker


vor 1. (Westgermanischer) Völkerwanderung

vor 2. (Ostgermanischer) Völkerwanderung

nach 476

Germanen

Vor etwa 2.000 v. Chr. lebte ein nomadisches Urvolk im eurasischen Steppengürtel, der bis in den Südosten Europas reichte. Ab diesem Zeitpunkt setzte eine große und lange dauernde Westwanderung ein. In der Zeit um 500 v. Chr. gab es dann in Norddeutschland und Skandinavien geschlossene Siedlungsgebiete der Germanen.

Sachsen

Erstmalig werden sie um 150 v. Chr. erwähnt. Ihr Wohnsitz war an der Westküste Holsteins und auf drei Inseln vor der Elbmündung. Im Zuge der Völkerwanderung setzten die Sachsen über die Elbe und durchzogen die Norddeutsche Tiefebene. Das Volk teilte sich auf in die Stämme Westfalen, Engern und Ostfalen.

Engern

Der Stamm der Engern siedelte gegen Ende des siebten Jahrhunderts zu beiden Seiten der Weser und darüber hinaus bis in die Gegend von Soest. Nach der Unterwerfung durch die Franken wurden überall Klöster errichtet und das Volk missioniert. Seit dieser Zeit gibt es schriftliche Hinweise auf Orte und Personen.