2001/19 – Die Öllampe

Der Landbote – NF – Band 1 – 3.Jahrgang 2001 – Heft Nr.19 – Auszug


Von E. W. Dörscheln – Univ. Ob. Präparator i. R.

Die Öllampe gnt. Frosch oder Hucke, der plattdeutsche Ausdruck für Kröte. Einige führten das Bergmannszeichen Schlegel und Eisen mit der Aufschrift „Glück-Auf.“

Die in der Abbildung gezeigte Öllampe ist ein Nachlass von dem Raffinier–Obermeister Friedrich Wilhelm Dörscheln (* 23.2.1876, + 18.3.1969), der sie von seinem Vater August Dörscheln (* 10.8.1828, + 2.11.1903, Maurermeister zu Ossenberg) bekommen hat.

August Dörscheln war zuletzt bis zu seinem Tode als Fuhrunternehmer im Siegburger Raum und im Bergbaugebiet des Siegerlandes tätig. Hier hat er wohl für die Familienmitglieder die Bergwerkslampen, das Öl und andere Gegenstände eingekauft.

Die Fuhren bezogen sich auf Produkte der metallverarbeitenden Betriebe im Rahme- und Versetal, das heisst zwischen Altena, Lüdenscheid und Werdohl. Außerdem brachte er allerlei Dinge mit, die man im dörflichen Haushalt brauchte.

Anm.:
Der Landbote H.4 bis H.6 u. H.9 u. H.11
Der Landbote NF H.2 bis NF H.4