2020/08 – Eisbär entführt…

Sechs Jahre lang lebte der Eisbär in Spexard und wurde 86mal von Suchenden heimgesucht. Es war eine schöne Zeit, die leider vor ca. 4 Wochen beendet wurde – der Eisbär wurde entführt. Im Klartext: GC4ZYKH wurde gemuggelt.

Vielen Dank für die netten Logs und Kommentare!

Hier das Listing mit der Rätsel-Geschichte…

Eisbären in Spexard?

Am Nordpol ist es kalt. Es ist windig. Überall nur Schnee und Eis. Und Löcher im Eis.

Hier am Nordpol leben die Eisbären – ungefähr drei Meter groß, eine halbe Tonne schwer und meistens hungrig. Neben diversen Robben und kleineren Säugern wie Mäusen gehören Fische zur bärigen Speisekarte.

Da aber das nächste Fast-Fish-Restaurant zu weit weg ist, liegt der nächste Angelpunkt bei den Eislöchern im Osten (wobei das ja relativ ist am Nordpol), hinter den sieben Eisbergen bei … Ja – so genau weiß ich das auch nicht, und das sollte eigentlich keine Rolle spielen.

Jedenfalls haben die eisigen Gesellen öfter Hunger – und da lt. Wikipedia „an Stellen mit reichem Nahrungsangebot oft eine größere Zahl von Tieren in verhältnismäßig geringem Abstand jagt“, kommt es nicht selten vor, dass die Bären zum gemeinsamen Fischen zu den Eislöchern kommen. Dann kommen sie aus allen Himmelsrichtungen, setzen sich um die Eislöcher, und – weil sie ihre Angeln vergessen haben – fangen sie mit ihren gut bekrallten Tatzen ihre Mahlzeit.

Wenn sie morgens kommen, dann kommen sie paarweise – ein Männchen und ein Weibchen –, setzen sich um ein Loch herum und fangen ihr Frühstück. Wenn sie mittags kommen, dann kommen sie paarweise, setzen sich um ein Loch herum und fangen ihr Mittagsessen. Wenn sie abends kommen, dann kommen sie paarweise, setzen sich um ein Loch herum und fangen ihr Abendbrot. Und wenn sie nachts kommen, dann kommen sie paarweise, schalten ihre Taschenlampen ein – damit sie nicht ins Loch fallen –, setzen sich um ein Loch herum und fangen ihr Nachtmahl.

Ja… Hunger haben sie eigentlich immer, aber sie kommen immer paarweise und setzen sich um ein Loch herum.

Und wenn sie dann mal satt sind – kommt nicht so oft vor, aber irgendwann mal ist es soweit, und dann kommen sie wochenlang nur mit Seetang-Salat aus –, also dann gehen sie wieder getrennte Wege, denn Eisbären sind Einzelgänger und haben sich nur beim Fische fangen gern. Die Männchen gehen in den Norden (wenn das überhaupt möglich ist – s.o.), die Weibchen in den Westen, die Eislöcher bleiben im Osten und die Pinguine im Süden. 

Und bevor ich es vergesse: … Schneewittchen – aber wie gesagt: Das spielt keine Rolle, zumal es ihr im Norden so oder so viel zu kalt ist, und die Zwerge könnten auch nicht vernünftig buddeln, ohne nasse Füße zu kriegen…

Diese Geschichte hat ihren Ursprung in meiner Kindheit – ich habe sehr, sehr lange gebraucht, bis ich die Zusammenhänge zwischen Eisbären, Eislöchern und Würfeln begriffen habe. Und immer wieder: “Wenn sie kommen, dann kommen sie paarweise und setzen sich um ein Loch herum”… Und wenn ihr das Rätsel gelöst habt, wisst ihr, wo die Höhle ist, in der der letzte Eisbär von Spexard lebt. Die angegebenen Koordinaten sind willkürlich gewählt und führen euch nicht direkt zur Höhle.

Im Netz habe ich diverse Ecken gefunden, die sich auch mit Eisbären, Eislöchern, Fischen und Pinguinen befassen, aber das hier ist nicht ganz so kompliziert – für die Koordinaten sind aber nur die Eislöcher und die Eisbär-Männchen wichtig. Der grüne Würfel hat nichts mit Schneewittchen zu tun, sondern ist technisch leider nicht anders umsetzbar gewesen – am Nordpol gelten halt andere Regeln, und in Spexard erst recht…

Damit es euch nicht eiskalt den Rücken runterläuft oder ihr plötzlich eine pelzige Pranke auf der Schulter spüren müsst, wenn ihr auf dem falschen Grundstück rauskommt, habe ich einen GeoChecker für die Koos der Bärenhöhle eingerichtet.