Beiträge zur Familienforschung — NF — Band 1 — 3.Jahrgang 1999 — Heft Nr.6 Von E. W. Dörscheln — Univ. Ob. Präparator i. R. Nach den Ortsangaben aus dem Bürgerbuch der Stadt Münster 1538–1660 kommen 95% der Zuwanderer aus dem Münsterland. Bauernblut aus den Dörfern und Bauernschaften war an erster Stelle, welches in die Heimatstadt hineinströmte und immer wieder die Volkskraft vor dem Absinken bewahrte. Hier waren die kinderreichen Familien ansässig und füllten in Handwerk und Handel immer wieder die Lücken des Bürgertums auf. Das Ortsverzeichnis der Bürgernamen zeigt, daß jeder ansehnliche Ort im Umkreis stets eine stattliche Anzahl seiner […]
Ernst-Wilhelm Dörscheln
Beiträge zur Familienforschung — NF — Band 1 — 3.Jahrgang 1999 — Heft Nr.5 Von E. W. Dörscheln — Univ. Ob. Präparator i. R. Was die ehemaligen Thurislouner im Jahre 826 bis 876 (Traditiones Corbeienses) dem Kloster Corvey geschenkt hatten, ist durch diverse politische Manipulationen an Waldeck gelangt (1). Die große Zeit der Ritter und Knappen derer von Durslon ( Dorslon und Dorselo ) war schon fast vorbei, als im Jahre 1430 über die Wiederherstellung des Klosters Dalheim berichtet wird (2) . Die Grafen von Waldeck gehören zu den Ersten, die alsbald mit einem Teil (wahrscheinlich einem der beiden Herrenhöfe) […]
Der Landbote — NF — Band 1 — 5.Jahrgang 2003 — Heft Nr.31 Von E. W. Dörscheln — Univ. Ob. Präparator i. R. Seit geraumer Zeit befasse ich mich mit der Familienforschung. Durch Berichte über einzelne Personen habe ich versucht, etwas Licht in das Dunkel früherer Generationen zu bringen. Zu den Beschreibungen über den Lebensweg und die Stationen im Leben verschiedener Personen gehört aber auch eine Ansammlung von Todes-Anzeigen. Es handelt sich hierbei um Menschen, die näher oder auch entfernter der Familie Dörscheln angehörten. Ich möchte auf die Verschiedenartigkeit und die jeweilige Formulierung sowie die grafische Darstellung in den einzelnen […]
Beiträge zur Familienforschung — NF — Band 1 — 3.Jahrgang 1999 — Heft Nr.4 — verb. Aufl. m. Abb. Von E. W. Dörscheln — Univ. Ob. Präparator i. R. Einleitung Es haben sich ohne Zweifel die Mönche von Corvey um die Verkündung des Evangeliums auf dem Sintfelde u. a. in Thurisloun, dem späteren Dorslon, verdient gemacht. Corvey, von Kaiser Ludwig dem Frommen gegründet im Jahre 822, war das erste christliche Kloster in Westfalen. Es hatte vorzugsweise die Bestimmung, zu erhalten und zu befestigen, was unter dem großen Karl in den früher heidnischen Landen begonnen war. Weiterhin aber auch die Ausbreitung […]
Der Landbote — NF — Band 1 — 5.Jahrgang 2003 — Heft Nr.30 Von E. W. Dörscheln — Univ. Ob. Präparator i. R. Klara Bouvain geb. Junge wurde am 04.11.1891 in der elterlichen Wohnung in Lüdenscheid in der Gasstraße als 3. Kind der Eheleute Wilhelm und Auguste Junge geb. Giebel geboren. Der Vater wurde am 03.03.1860 in Lüneburg und die Mutter am 24.01.1865 in Lüdenscheid geboren. Das Ehepaar heiratete 1888 und bekam 4 Kinder. Die Geschwister der Clara Bouvain waren Helene Koch, *14.03.1889 †1954, Ernst Junge, *04.07.1890, am 02.10.1916 in Russland gefallen und Elfriede Dörge, * 04.03.1898. Klara Bouvain war zeit ihres Lebens eine sehr […]
Der Landbote — NF — Band 1 — 5.Jahrgang 2003 — Heft Nr.29 Von E. W. Dörscheln — Univ. Ob. Präparator i. R. Siegfried Dörscheln wurde am 13.04.1911 als 6. Kind des Fr.Wilh. Dörscheln und der Emma geb. Wolff zu Drescheiderhagen Kr. Altena/Westf. geboren. Seine Kinder- und Jugendzeit war weitgehend geprägt dadurch, dass sein Vater Fr. Wilhelm Dörscheln ihn und seine Geschwister viel mit in die Wälder genommen hat, um Holz zu schlagen, Erbsenreisig oder Bohnenstangen für die Frühbeete zu suchen. Im Herbst waren die verschiedenen Beeren, sowie Nüsse, Eicheln oder Bucheckern zu sammeln, denn ein elterlicher Haushalt von 10 […]
Beiträge zur Familienforschung — NF — Band 1 — 3.Jahrgang 1999 — Heft Nr.3 Von E. W. Dörscheln — Univ. Ob. Präparator i. R. Seit 1298, der Zeit von Ritter Bernhardus de Dorselo (Abb.1–3) ist eine Seitenlinie mit dem Namen Dorsel vorhanden (1). Würde die ehem. Ortschaft Thurisloun (Abb.4) und späteres Dorslon heute noch bestehen, könnte sie ebenfalls Dorsel heißen. Noch in der Gegenwart sind Flurbezeichnungen mit dem Namen Dorsel vorhanden (2) . (Dorseler Wiesen, Dorseler Grund). Viele Nachkommen aus dieser ritterlichen Linie führten den Namen im Wappen und in ihrem Banner. Um 1360 und 1373 finden sich in der […]
Der Landbote — NF — Band 1 — 5.Jahrgang 2003 — Heft Nr.28 Von E. W. Dörscheln — Univ. Ob. Präparator i. R. August Dörscheln wurde am 10.08. 1828 in Löh nördl. Rönsahl geboren. Seine Eltern waren der Kunstschreiner und Treppenbauer Friedr. Wilh. Dörscheln, geb. 03.11.1797, und seine Ehefrau Maria Gertrud geb. Klüppelberg, geb. 14.04.1800. Seine Geschwister waren Wilhelm (1825 – 1836), Karl (1830 – 1839), Friedrich (1833 – 1882) und Henriette (1836 – 1892). Seine Grosseltern waren der Landwirt Joh. Christian Dörscheln (1770 – 1847) und seine Ehefrau Anna-Katharina geb. Pattberg (1774 – 1850). Sie wohnten auf dem Hof in […]
Beiträge zur Familienforschung — NF — Band 1 — 3.Jahrgang 1999 — Heft Nr.2 Von E. W. Dörscheln — Univ. Ob. Präparator i. R. Stand: 14.02.1999 J. Graf v. Bocholtz-Asseburg1876Nr.646,647,649,650über Dorslon und Kirche mit Patronatsrecht A. Fahne1858Geschichte der Westf. GeschlechterSeite 135 Dorslo C.V.Grupen1768Seite 232: Curtium in Villa DorslonSeite 233: Villa Dorslon Th. Ilgen1894Die Westfälischen Siegel d. MAIV. Heft 1Tafel 226 Nr.10+11Berthold von DorslonBernhard von Dorslon Kindlingers II Num. XIX1790über ThurslenSpuren Bd.2 H.2 Seite 31 Mon. Boic. Codex Traditionum1763Num. CI circa An. 1140Willehalm de Durslatingen Preuß u.FalkmannLipp. Regesten Bd.21863über Dorslon L. Schrader1832 J. Suibert Seibertz1839Urk.Buch zur Landes- und Rechtsgeschichtedes Herzogthums WestfalenBd.I+II Joh. […]
Der Landbote — NF — Band 1 — 5.Jahrgang 2003 — Heft Nr.27 Von E. W. Dörscheln — Univ. Ob. Präparator i. R. Fritz Dörscheln wurde als 2. Kind der Eheleute Fr. Wilh. und Emma Dörscheln am 28.10.1904 auf dem Dornwerth in Eveking b. Werdohl i. Westf. geboren. Ab 1910 lebte er mit seinen Eltern im “Haus Dörscheln” am Drescheiderhagen im Kr. Altena/Westf. Es ist anzunehmen, dass er in frühester Kindheit an einer Gehirnhautentzündung (Meningitis) gelitten haben muß, woraus eine entsprechende Behinderung resultierte. Deshalb war er auch später als Packer bei der Fa. Enders im Rahmedetal Kr. Altena beschäftigt. In […]