Homepage der Familie Dörscheln

2026/​07 — Dorslon­er Hof- und Landbe­sitzer

mit erweit­erten Quellen– und Doku­mente­nangaben

Die Wüs­tung Dorslon liegt am Rande eines Wald­stücks auf dem Sint­feld, auf dem heuti­gen Gebi­et des zu Bad Wün­nen­berg gehören­den Gutes Wohlbe­dacht, etwa auf hal­ber Strecke südöstlich von Fürsten­berg in Rich­tung Essen­tho. Eine kleine Quelle liefert bis heute Wass­er, das die Men­schen schon früher für sich nutzten.

Geschichte

Der mit­te­lal­ter­liche Ort wurde im 9. Jahrhun­dert erst­mals urkundlich erwäh­nt. Aus Fun­den von Scher­ben wurde geschlossen, dass bere­its im 8. Jahrhun­dert Men­schen in Dorslon lebten. Dorslon war ein Kir­chort, wobei Kirche und Fried­hof ca. 2 Kilo­me­ter nördlich des Ortes lagen. Im Ort hat­ten das Kloster Cor­vey, das Kloster Holthausen sowie die Edel­her­ren von Büren Besitztümer. Fehden zer­störten den Kir­chort Dorslon im 14. Jahrhun­dert. Das nahe gele­gene Kloster Dal­heim bekam in diesem Zusam­men­hang Güter im Ort geschenkt, so wur­den einige Steine der Kirche zum Auf­bau der Kloster­an­lage in Dal­heim ver­wen­det. Der Graf von West­phalen kaufte im 15. Jahrhun­dert den Besitz des Klosters Holthausen und ver­suchte den unterge­gan­genen Ort mit Fürsten­berg­er Bauern wieder zu besiedeln. Dies gelang aber nicht und so wurde Ende des 18. Jahrhun­derts das Gut Wohlbe­dacht als Vor­w­erk an der Stelle errichtet.

9. Jh.

826 — 876

Land­schenkung (ob) (tr) Verkauf und Zeuge (tt) an Kloster Cor­vey (Grün­dung 830)

Hado mit Sohn Hado in Sta­lo (Stahle Krs. Holz­min­den) und mit dessen Söh­nen Berndag, Hado und Wendil­dac. 
2/​3 man­sos zum Wert von 40 Sol.

Berndag in Thuris­loun.
2 iur­nales (Tag­w­erk).

Wulfhard, Ody in Tuischi­n­un et in Thuris­loun* 
2 man­si (Hufe)

Wyt­suit, Merio et Wal­do­nis in Thuris­loun*
30 iur­nales (Tag­w­erk) 

*) das spätere Thurslen, Durslon, Dorslon, Dorse­lo und zulet­zt Dorsel

Das Kloster hat­te somit ver­schiedene Besitzein­heit­en.

Tra­di­tiones Cor­beien­sis § 281, 284, 420
Spuren Bd. 2 H. 2
P. Wigand
Tra­di­tio­nen Cor­beien­sis
(Trad. Corb.)
1843
§§ 281,284,420
siehe Hon­sel­mann Teil 1
1982
Nr. 65,69,221

Trad Corb 69 cap.de pat­i­bus sax­o­ni­ae: 2 Hufen für Kirchen­bau
siehe Schütte Teil 2
1992
Nr. 065,069,221

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12. Jh.

1106 — 1128

Nieder-Mars­berg, Besitz der Kurie

Stift Cor­vey, Abt Erck­en­ber­ti

Zwei Her­ren­höfe in Dorslon (s/​ö Fürsten­berg, Kr. Büren)
Die Vil­lika­tion Nieder-Mars­berg ver­fügt über Zube­hör in Dorslon
Duo domini­calia unum in Thurslen

Kin­dlinger II Nr. XIX, 127 — Spuren Bd. 2 H. 2, S. 30–31

Eine Cur­tis und Burg in Dorslon bei Brilon, welch­es der Fam­i­lie der­er von Dorslon gehörte

Seib. Quellen III (Über­sicht der alten Rit­ter­sitze im Her­zogth­um West­falen)
Spuren Bd. II H. 2

vor 1114

Her­mann III, Graf Siegfried von Bomeneb­urg und dessen gle­ich­namiger Sohn (gest. 1114)

hat­ten eine Menge Besitzun­gen im nach­ma­li­gen Her­zogth­um West­falen so z.B. Dorslon, Almen und Thülen.

J. Seib. Lan­des- und Rechts­geschichte 1.Bd. 1. Abt. von 1845

1114

Durs­lo und Hoin­burch

Dem Northeimer Grafen Siegfried IV von Hoin­burch (Hom­burg bei Stad­told­en­dorf), dien­ten frei, d.h. als liberi homines der Hein­ri­cus de Durs­lo min­is­te­ri­alis, sowie Wen­del­hardus de Durs­lo min­is­te­ri­alis und Ric­nant de Durs­lo min­is­te­ri­alis und auch dessen Söhne das­selbe Lehen innehat­ten (cujus fil­ie benefi­cum tenent ejus­dem).

Siehe Kin­dlinger II

1152 — 1180

Der Herrschafts­bere­ich Hein­rich des Löwen

Am 27. April 1144 starb Graf Siegfried IV. von Boyneb­urg (bei Eschwege), der let­zte männliche Sproß des ange­se­henen Geschlechts der Northeimer.

Hein­rich der Löwe kon­nte als Enkel der Kaiserin Richen­za, ein­er Northeimerin, Erbansprüche auf die Hoheit­srechte Siegfrieds IV der sein Großonkel war, anmelden.

Die Besitzun­gen lagen u.a. in Dorslon (ein Erbteil von Siegfried IV) u.a. Cas­trum Aldenviles,

siehe Kin­dlinger III Urkun­den s.35 Nr. 13

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13. Jh.

1234

Hein­rich von Almana/​Almene

anno 1277 Arnulf de Alme­na (Knappe) mit sein­er Frau Alhei­dis vor dem Gericht zu Brilon und kauft ein von ihm selb­st lehn­rühriges Gut zu Dorslon bei Stadt­berge (Krs. Büren) zurück.

Pfar­rar­chiv Alme Bd. I, Nr. 379 + Kloster Dal­heim Nr. 81

1262

Rit­ter Kon­rad von Wel­da

hat sein Gut in Dorslon einem Mars­berg­er Bürg­er ver­pachtet.

Wigand Archiv VI, 395, Nr. 53 — WUB 4, 928

1276

Bewohn­er vom Hof Dorslon als Brilon­er Neubürg­er

(s 1280 1330 u 1338)

Seib Qu II s 29

1277

Lud­wig gnt. Witte Pape

verkauft dem Knap­pen Arnulf von Almen vor dem Gericht in Brilon ein Gut zu Dorslon.

WUB 4, 1496
Seib. UB I, 379
Bruns A 15, Fahne Bd 1 Abt 1 s. 102


1280

Fried de Dorslon

trägt den Hof Dorslon von den Grafen von Arns­berg zu Lehn

(s 1276 1330 u 1338)

Fahne: Gesch d. Westf. Geschlechter s 135

1281 und 1303

Die Brüder Bertold und Got­tfried von Dor­pede

haben zwei Min­is­te­ri­alen-Höfe in Dorslon.

Güter­verz. d. Gf. von Arns­berg
Seib. UB II 551 s. 112 u. 113

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14. Jh.

1306

Edel­herr Simon zur Lippe

über­läßt dem Albert von Amelunx­en die Lehns­güter zu Dorsle.

Asse­burg­er UB I Nr. 646, 649, 650 — WUB 9, 498

1308

Rit­ter Albert von Amelunx­en

verkauft dem Kloster Holthausen zwei Höfe (Cur­tes) im Dorf Dorslon mit dem Patronat­srecht über die dor­tige Kirche und allen Kot­stät­ten und Zube­hör.

Zeuge: Johann, Ple­ban in Dorslon

WUB 9, 635
Lipp. Reg. 2, 1 Nr. 581
Mem. Kop. Nr. 14 (Bruns A19 u. A20)
Asse­burg­er UB II, Nr. 646
C. Gru­pen Teil III S. 232 – 33

1308

Matthias von Ahden (Math­ya de Adene)

bezeugt mit anderen Knap­pen (famulis), den Rit­tern Otto und Wern­er von Brakel, Söhne des Bern­hard von Brakel (Ottone et Wern­hero fratribus, fil­i­is Bernar­di de Brakele, mili­tis) und anderen, dass Albert von Amelunx­en dem Kloster Holthausen zwei Höfe in Dorslon verkauft.

1308

Symion, edler Herr von der Lippe

bestätigt den von dem Rit­ter Albert von Amelungessen geschehenen Verkauf sein­er von dem Lip­pis­chen Hause lehn­srüri­gen Güter in dem Weil­er Dorslon an das Kloster Holthausen bey Büren.

Grund­lage der Waldeck­ischen Lan­des- und Regen­tengeschichte von Joh. Varn­hagen Th. Dr. von 1825

4. Febr., 21. März und 30. April 1309

Knappe Her­man von Brakele, Rit­ter Hein­rich gnt. Judeus und Knappe Amelung von Asse

verzicht­en auf ihre Ansprüche und alles Vorge­hen an die Güter in Dorslon.

Mem.Cop. Nr. 17, 18, 19 (Bruns A 22, 23, 24)
Asse­burg­er UB II, Nr. 650
WUB 9 Nr. 663, 675, 685

1309

Der Duvelshof

G. Henkel: Die Wüs­tun­gen des Sint­feldes, S. 45 Die Wüs­tung Dorslon
Anm. Nr. 134 u.a.
Msc.I 127 Bl. 69

1313

It. dict. sinker II hob in Dorslon b.f.

Güter­verz. d. Gf. von Arns­berg — Seib. UB II S. 127 Nr. 180

1313

It. Helmic. de Keldine­husen III hob. in Dorslon b.f.

Güter­verz. d. Gf. von Arns­berg — Seib. UB II S.123 Nr. 105

1313

Rose­bike II hob in Dorslon b.m.

Güter­verz. d. Gf. von Arns­berg — Seib. UB II S.123 Nr. 101

1326

Der Taut­en­weg

führte, von Licht­e­nau kom­mend, über Dal­heim hin­aus zum Düvelshof in Dorslon in der Wüs­tung im Dal­heimer Forst.

Bem.: Der Duvelshof wird in den Jahren siehe: 1309 1360, 1388, 1409 1460 1495 also ins­ge­samt über einen Zeitraum von 186 Jahren erwäh­nt.

Wo heute die Reste der Dorslon­er Kirche liegen, zog die Via regia vor­bei. Östlich des Ortes, mit reich­lichen Quellen auf langgestreck­tem, flachen Hang, fand man Eisenlu­pen, die auf frühe Eisen­ver­hüt­tung schließen lassen. Außer­dem fand man an ein­er der Quellen eine Eisenoxy­d­knolle, so dass auch für diese Straße der Trans­port von Eisen ursprünglich von Bedeu­tung gewe­sen sein kon­nte.

Aus: Stadt Licht­e­nau 1326–1976
K. Hille­brand, Heimat­forsch­er
Schön­ingh-Ver­lag, Pader­born

1330

Con­rad von Hold­inchusen

wird mit dem Hofe Dorslon vom Grafen von Arns­berg belehnt.

(siehe auch 1280 1338 u 1276)

1332

Edel­herr Wal­ram von Buren

verkauft an Siegfried von Buren einen Hof (curi­am) in Dorslon mit allem Zube­hör, ins­beson­dere ein­er Sche­une auf dem Fried­hof zu Dorslon.

Mem. Kop. Nr. 21 (Bruns A 34)

1335

Johann, Abbas der Stadt Geseke

überträgt Hein­rich von Harn d.Alte (senior) eine halbe Hufe zu Dorsle mit allem Zube­hör seinen Ver­wandten Arnold von Heumhusen zum Erbe.

Mem.Cop. Nr. 26 Bruns A39

1338

Syf­fridus dic­tus Suick­er miles II curias in Durslon b.f.

Güter­verz. d. Gf. von Arns­berg — Seib. UB III S.281 Nr. 169

1338

Hein­rich Ostorp, Bürg­er in Mars­berg, Sanderus von Wal­ck­mulen

verzicht­en zugun­sten des Her­rn (Land­grafen) auf den gräflichen Hof Rösen­beck und das herrschaftliche Gut — gele­gen in Dorslon –, aber der Graf belehnt die Vor­ge­nan­nten mit dem 4.Teil des Hofes

Güter­verze­ich­nis des Grafen Got­tfried IV. v. Arns­berg 1338
Qu.: MA Glos­sar von E. Habel, Schön­ingh-Ver­lag

1338

Con­radus de Hod­inchusen Cutem in Dorslon b.f.

(siehe auch 1276 1280 u. 1330 )

Güter­verz. d. Gf. von Arns­berg — Seib. UB III , Nr. 168 und 341

1338

Syf­fridus dic­tus Suick­er miles II curias in Durslon b.f.

Güter­verz. d. Gf. von Arns­berg — Seib. UB III , Nr. 168 und 341

1352

Knappe Kon­rad von Dorslon

überträgt zwei Hufe Land in Dorslon an Diet­rich gnt. tho Holte, Bürg­er to Mars­berg (Mon­tis mar­tis)

Mem. Kop. Nr. 31 (Bruns A 62)

5. Febr. 1353

Graf Got­tfried zu Arns­berg

belehnt Johann von Pad­berg mit einem Gut zu Dorslon (dieses Recht als Lehns­mann übergibt er 1456 an Kloster Dal­heim)

Mem. Kop. Nr. 33 (Bruns A 65)

23. Dez. 1353

Edel­herr Wal­ram von Buren, Knappe

ver­spricht Siegfried und Kon­rad, Söhne des ver­stor­be­nen Gottschalk von Buren, mit einem Hof (curi­am) in Dorslon mit allem Zube­hör, ins­beson­dere ein­er Sche­une, die einst Witwe von Reyn auf dem Fried­hof in Dorslon errichtete, zu belehnen.

Mem. Cop. Nr.32 (Bruns A66)

1360

Die Brüder Kon­rad und Hartwich gnt. de Duvele

verkaufen zwei Teile ihres Hofes in Dorsle, der Duvelshof genan­nt wird, mit Zube­hör an Flerin, dessen Schwest­er Alheid gnt. de Dorslen und Bertold, Sohn ihres Brud­ers.

Mem. Kop. Nr. 40 (Bruns A 82)

1364

Die Brüder Hein­rich, Johann und Gyso gnt. von Bro­bike

verkaufen an Diet­rich tho Holte ihre Güter zu Dorslon mit allem Zube­hör.

Mem. Kop. Nr. 42 (Bruns A 89)

1371

Eb. Friedrich v. Saar­w­er­den

belehnt den Friedrich de nova domo in Pad­berg mit zwei Cur­tis in Dorslon.

St. A. Düs­sel­dorf, Kurköln, Lehen, Gen. I fol. 10 — A. Höm­berg H. 4 S. 81

1373

Her­mann von Essende

bekun­det, dass Junker Friedrich zu Pat­tborch und sein Sohn einen Hof zu Dorse­le, gnt. der freie Hof, mit allem Zube­hör das ihm Friedrich verpfän­det hat­te, ein­lösen.

Mem. Cop. Nr. 47 (Bruns A 103)

1377

Arnulf von Alme

wird mit der Cur­tis in Dors­lo durch den Grafen von Arns­berg beliehen.

Seib. Quellen III

1379

Die Brüder von Valken­bergh

verkaufen die Hälfte ihres Gutes zu Dorslon (Dorslen) dem Ger­hard Muntere, Bürg­er zu Mars­berg.

Dal­heimer UB Nr. 119 — Dal­heimer Urk. 110

1385

Ein Cor­vey­er Hof (Kl. Cor­vey) wird noch von einem Ort­san­säs­si­gen bebaut

(Item eynen hof mit syn­er to behorige to dorsle, den buwet Quack aldar sclues, den nu buwet henke Koghele, anno domi­ni M CCC L XXX quin­to.)

Henkel, Anm.: Wigand Archiv 7, S. 251 Nr. 148

1. Juli 1385

Die Brüder Bernd und Hartwich von Dorslon (Knap­pen)

verkaufen Johann Gutyn­ge ihre Hufe zu Dorslon (gnt. die unzehnt­bare).

Mem. Kop Nr. 52 (Bruns A 125) — RKG B 62 Bd. 3. fol. 328–29

1385

Wedekind von Falken­berg und Lubert West­falen

wur­den mit einem Hofe in Dorslon beliehen.

J.W.Fischer — Spuren Bd. 2 H. 5 S. 90

24. Aug. 1386

Kunne von Horhusen

verkauft Bern­hard Munten ihren Anteil des Zehn­ten zu Dorslon.

Mem. Kop. Nr. 55 (Bruns A 129)

9. Dez. 1386

Die Brüder Bernd und Hartwich von Dorslon (Knap­pen) und Else, Ehe­frau des Hartwich

verkaufen Gesine Belyn­ges ihren Anteil des Zehn­ten zu Dorslon, der ¼ umfaßt mit allem Zube­hör, — für 60 Gulden wiederkäu­flich -.

Mem. Kop. Nr. 54 (Bruns A 130)

1388

Die Brüder Bernd und Hartwich von Dorslon und Else, Ehe­frau des Hartwich

verkaufen ihren Hof zu Dorslon gnt. Duvelshof an Gese Gutyn­ges zu Mars­berg (to dem Berge) für 12 Gulden wiederkäu­flich. Welch­es auch danach geschehen ist, denn 1409 ist er im Besitz der­er von Brobecke, die ihn verpfän­den.

Mem. Kop. Nr. 57 (Bruns A 135)

1391

Die Brüder Bernd und Hartwich von Dorslon (Knap­pen)

verkaufen Her­mann Sassen ihren Zehn­thof zu Dorslon mit allem Zube­hör für 34 Gulden wiederkäu­flich.

Mem. Kop. Nr. 59 (Bruns A 137)

1399

Otto von Valk­in­berg

hat einen Hof zu Dorslon an Her­mann to Holte verkauft und ver­set­zt.

Dal­heimer UB Nr. 142 — Dal­heimer Urk. 131

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15. Jh.

1409

Knappe Her­bord von Brobecke und seine Frau Luneke

verpfän­den an Her­mann Gheylinges, ihr von den Brüdern Bernd und Hartwich von Dorslon ererbtes Gut, den Duvelshof, und ihre Hufe Land, gnt. die zehnt­freie Hufe zu Dorslon, mit allem Zube­hör.

Mem. Cop. Nr. 65 (Bruns A 175)
RKG, B 62 Bd. 3 fol. 332

1416

Rit­ter Rave von Kalen­berg

tauscht mit Friedrich vom neuen Haus Pad­berg einen Hof mit 5 Hufen Land zu Dorslon (Curia in Dorse­le).

Dal­heimer UB Nr.151 — Dal­heimer Urk. 140

8. Sept. 1425

in fes­to nativ­i­tatis Marie vir­gi­nis glo­riose

Friedrich von Pap­pen­heim stellt dem Grafen Hein­rich von Waldeck, der ihn und seinen Brud­er Bur­chard mit Gütern in Listin­gen, Ege­negerode, Dorslen, Kulle­becke, Diet­marsen, Gr. Eder, Ouerde und Nieder-Meißer belehnt hat, den Revers aus.

Orig­i­nal, Perga­ment, Deutsch, 1 anhän­gen­des Siegel

1427

Der Mars­berg­er Bürg­er Her­mann to Holte

verkauft dem Mars­berg­er Bürg­er Got­tfried Ludekin die Hälfte der Güter in Dorslon.

Dal­heimer UB Nr. 159 — Dal­heimer Urk. 148

1431

Gf. Otto von Waldeck

belehnt das Kloster Dal­heim mit den früher Kloster Cor­vey zuste­hen­den Besitzun­gen, und zwar ein Hof, fünf Hufen Lan­des zu Dorszele, mit ein­er Sche­une und zwei Kot­ten.

Dal­heimer UB Nr. 172 — Dal­heimer Urk. 161

1432 — 1459

Zwis­chen Beffte und Schwick­ers marke ligt ein gro­ht wilt­nisse up de linck­en handt und heit Dors­sel.

Mem.Cop. 97 (Bruns A223)

1434

Kon­rad von Dorslon ver­set­zt zwei Hufen Lan­des an Diet­rich to Holte.

Die Brüder von Brobeck verkaufen ihre Güter zu Dorslon an Diet­rich to Holte.

Kunne von Horhusen verkauft Gerd Muntere den vierten Teil des Zehn­ten zu Dorslon.

Dal­heimer UB Nr. 174 — Dal­heimer Urk. 163

1440

Die Brüder von Horhusen

bekun­den, dass sie Pri­or und Kon­vent in Böd­deken fol­gende ererbte Güter über­lassen, damit das Kloster Dal­heim wieder aufge­baut wer­den könne, u.a. zu Dorse­le drei Höfe.

Dal­heimer UB Nr. 181 — Dal­heimer Urk. 170 — WZ 67 II S. 93

1456

Der Knappe Gottschalk vom neuen Haus Pad­berg

über­läßt Pri­or und Kon­vent des Klosters St. Peter in Dal­heim seine Rechte und übergibt Urkun­den fol­gen­den Inhalts:

  • Über das Gut zu Dorse­le von 1277- vorher L.W.Pape- danach ein Richter in Brilon.
  • Des Grafen God­dert von Arns­berg, über ein Gut zu Dorse­le von 1353.
  • Des Her­mann von Essende über einen Hof zu Dorse­le von 1373.
  • Des Rit­ters Rave vamme Kalen­berge über einen Hof zu Dorse­le von 1416.

Dal­heimer UB Nr. 204 — Dal­heimer Urk. 190

1459

Abt Arnold von Cor­vey

bestätigt fol­gende Zuwen­dun­gen erhal­ten zu haben:

  • Von den Brüdern von Brobecke zwei Höfe in Dorslon, ein Gut, zwei Kot­ten, eine Hof­stätte auf der östlichen Seite des Fried­hofs daselb­st.
  • Von den Brüdern von Horhusen im Dorf Dorse­le drei Höfe, zwei Mal­ter Hafer und sechs Schillinge sowie den hal­ben Zehn­ten.

Dal­heimer UB Nr. 209 — Dal­heimer Urk. 194

1460

Der Duvelshof

G. Henkel: Die Wüs­tun­gen des Sint­feldes, S. 45 Die Wüs­tung Dorslon
Anm. Nr 134 u.a.
Msc.I 127 Bl. 72

1469

Hein­rich Ludeken, Bürg­er zu Mars­berg

über­läßt Pri­or und Kon­vent zu Dal­heim die lange ver­wüsteten Güter in Dorslon.

Dal­heimer UB Nr. 242 — Dal­heimer Urk. 222

1470

Abt Anto­nius, Pri­or Heym­brad, und der Kon­vent des Klosters Bre­de­lar, im Stift Pader­born gele­gen, über­lassen Pri­or und Kon­vent von Kloster Dal­heim ihre wüsten Güter in Dorslo­er.

Dal­heimer UB Nr. 245 — Dal­heimer Urk. 225

1485

Der Knappe Her­bold von Brobecke

bestätigt mit­tels eines Trans­fixbriefs, dass das Kloster Dal­heim mit den Gütern u.a. in Dorse­le belehnt wurde.

Dal­heimer UB Nr. 268 — Dal­heimer Urk. 243

1495

Die Brüder Gey­lyn­ges

verkaufen dem Kloster Dal­heim ihren Anteil und Rechte in Dorslon (Duvelshof) (siehe 1409)

Dal­heimer UB Nr. 300 — Dal­heimer Urk. 266

1496

Gf. Philipp zu Waldeck

belehnt als ältester Graf zugle­ich zur Besserung und Nutzen des Klosters Dal­heim mit einem Hof und fünf Hufen Lan­des zu Dorse­le.

Dal­heimer UB Nr. 302 — Dal­heimer Urk. 267

1500

Der Knappe Vol­bert Kobben­roth

verkauft Pri­or und Kon­vent zu Dal­heim sieben lateinisch geschriebene Siegelurkun­den. Die siebente Urkunde bet­rifft eine halbe Hufe zu Dorslon und ist von 1335 datiert.

Dal­heimer UB Nr. 313 — Dal­heimer Urk. 276

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16. Jh.

1504

Der Knappe Friedrich von Kalen­berg

über­läßt Pri­or und Kon­vent des Klosters Dal­heim all seine Rechte in und an dem Dorf Dorse­le.

Dal­heimer UB 325 — Dal­heimer Urk. 288

1506

Der Knappe Anto­nius Klyn­ge

über­läßt dem Kloster Dal­heim einen Hof mit vier Hufen zu Dorse­le

Dal­heimer UB Nr. 327 — Dal­heimer Urk. 291 (Rück­seite der Urk .= curi­am in Dorslon)

1517

Äbtissin Dorothea Ryuen und der Kon­vent des Klosters Holthausen bei Büren verkaufen Jost West­phael, Drost zu Büren, ihr sämtlich­es Gut und das Kirchen­le­hen zu Dorsell. (Aus­gestellt durch Edel­herr Simon zur Lippe v. 1308 August 20)

Mem. Cop. Nr. 137 (Bruns A 325)

1519

Äbtissin Dorothea und der Kon­vent des Klosters Holthausen quit­tieren Jost West­phael, Drost zu Büren, den Emp­fang von 100 Goldgulden für ihr Gut zu Dorse­le.

Mem. Cop. Nr. 137 (Bruns A 325)

1523

Wegen der Dorsler Mark soll unverzüglich durch Frende ein Ver­gle­ich geschlossen wer­den. Jas­par und Jost West­fal geloben in Anwe­sen­heit von Johann, Jaspers Sohn, den Ver­gle­ich zu hal­ten.

Mem. Cop. Nr.142 ( Bruns A330)

1526

Die Gf. zu Waldeck

belehnen das Kloster Dal­heim mit einem Hof und fünf Hufen Lan­des zu Dorsel (Dors­sell oder Dorßell ) mit ein­er Sche­une und zwei Kot­ten.

Dal­heimer UB Nr. 351 — Dal­heimer Urk. 311

Bem.: Diese Waldeck’schen Angaben wieder­holen sich in den Jahren 1431, 1526, 1542, 1576, 1578, 1580, 1599, 1665, 1670, 1694, 1707, 1708, 1753, 1764 und 1784, so dass dieser Waldeck­er­hof in Dorslon über einen Zeitraum von 353 Jahren nachzuweisen ist.

Dal­heimer UB von H. Müller

14. Mai 1576

Johann von Hanxle­den

stellt Graf Wol­rad dem Älteren von Waldeck, der seinen Enkel Wil­helm Jost und Rabe West­phal mit dem Zehn­ten in Dorsle belehnt hat, den Revers aus.

Orig­i­nal­datierung: 1576 Mai 14
Ausstel­lung­sort: Kor­bach
Ver­merke: (Voll) Regest
For­malbeschrei­bung: Orig­i­nal, Perga­ment, beschädigt, Deutsch, 1 anhän­gen­des Siegel fehlt

22. Sept. 1578

Johann von Hanxle­den

stellt Graf Philipp dem Jün­geren von Waldeck, der seine Enkel Wil­helm Jost und Rabe West­phal mit dem Zehn­ten in Dorsle belehnt hat, den Revers aus.

Orig­i­nal­datierung: 1578 Sep­tem­ber 22
Ausstel­lung­sort: Men­ger­ing­hausen
Ver­merke: (Voll) Regest
For­malbeschrei­bung: Orig­i­nal, Perga­ment, Deutsch, 1 anhän­gen­des Siegel

31. Okt. 1580

Johannes Oster­holt

als Bevollmächtigter der zwei Söhne des ver­stor­be­nen Lubert West­phal, Wil­helm Jost und Rabe zu Fürsten­berg, stellt Franz, Grafen von Waldeck, einen Revers aus über den Zehn­ten zu Dorsle, den er von ihm laut inserierten Lehn­briefs zu Lehen für sie bekom­men haben.

Orig­i­nal­datierung: 1580 Okto­ber 31
Ausstel­lung­sort: Cor­bach
Ver­merke: (Voll) Regest
For­malbeschrei­bung: Orig­i­nal, Perga­ment, Deutsch, 1 anhän­gen­des Siegel des Ausstellers

1597

Wil­helm Jost und Raven West­phall, Pader­bor­nisch­er Rat und Hofmeis­ter, alle Drosten zum Wün­nen­berg und Sup­pri­or und Kon­vent des Klosters Dal­heim, eini­gen sich um Orig­i­nalurkun­den über Güter zu Dorslon, dass das Kloster sie gegen eine Summe (1.100 Taler) übergibt.

Mem. Cop. Nr.174 (Bruns A 368)

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17. Jh.

1617

Nach­dem am 1. Mai 1615 die ganze Dorf­schaft Fürsten­berg im grund klein ver­brandt zu aschen wor­den und die Vet­tern und Brüdern West­phalen zu Fürsten­berg für gut erachteten, dass die Hälfte der Ein­wohn­er in Dosell bauen sollte, um aller kün­fti­gen Gefahr zu begeg­nen, die Hausleute und Unter­ta­nen aber nicht fortziehen wollen, zudem die West­phalen zu Dosell wo früher ein Dorf lag, viele Län­dereien und Äck­er besitzen, die jet­zt nicht benutzt wer­den kön­nen, haben sie fol­gen­des fest­ge­set­zt: Sie wollen in Dosell 8 Häuser auf ihre Kosten erricht­en und redlichen Leuten gegen Dienst und Pflicht aus­geben; die Bau­plätze wollen sie dem­nächst fes­tle­gen.

Mem. Cop. Nr. 185 (Bruns A 383)

3. März 1601

Wil­helm Jost und Rabe West­phal, Gebrüder

stellen Simon, Grafen zur Lippe und Georg, Grafen von Erbach, als Vor­mün­dern der Grafen Chris­t­ian und Wol­rat von Waldeck einen Revers aus über den Zehn­ten zu Dorsle im Sendt­feld, den sie von ihm laut inserierten Lehn­briefs zu Lehen bekom­men haben.

Orig­i­nal­datierung: 1601 März 03
Ausstel­lung­sort: Cor­bach
Ver­merke: (Voll) Regest
For­malbeschrei­bung: Orig­i­nal, Perga­ment, Deutsch, 1 anhän­gen­des Siegel des Georg Brugge­man

27. Aug. 1611

Wil­helm Jost und Rabe West­phal, Gebrüder

stellen Chris­t­ian, Grafen von Waldeck, einen Revers aus über den Zehn­ten zu Dorsle am Sendt­feld, den sie von ihm laut inserierten Lehn­briefs zu Lehen bekom­men haben.

Orig­i­nal­datierung: 1611 August 27
Ausstel­lung­sort: Waldeck
Ver­merke: (Voll) Regest
For­malbeschrei­bung: Orig­i­nal, Perga­ment, Deutsch, mit eigen­händi­ger Unter­schrift des Franz Lüdicke, Bürg­ers zu Mars­berg

26. Juni 1626

Raban West­phal

stellt für sich und seines Brud­ers Wil­helm Jost Söhne Diet­rich und Hein­rich Wil­helm Chris­t­ian, Grafen von Waldeck, einen Revers aus über den Zehn­ten zu Dorsle am Sendt­felde, den sie laut inserierten Lehn­briefs vom 14. Okto­ber 1625 zu Lehen bekom­men haben.

Orig­i­nal­datierung: 1626 Juni 26
Ausstel­lung­sort: Fürsten­berg
Ver­merke: (Voll) Regest
For­malbeschrei­bung: Orig­i­nal, Perga­ment, Deutsch, 1 anhän­gen­des Siegel des Ausstellers

3. Juli 1633

Raban Wil­helm West­phal

stellt Chris­t­ian, Grafen von Waldeck, einen Revers aus über den Zehn­ten zu Dorsle am Sendt­felde, den er von ihm laut inserierten Lehn­briefes zu Lehen bekom­men hat.

Orig­i­nal­datierung: 1633 Juli 03
Ausstel­lung­sort: Waldeck
Ver­merke: (Voll) Regest
For­malbeschrei­bung: Orig­i­nal, Perga­ment, Deutsch, 1 anhän­gen­des Siegel des Bern­hard Beck­er

5. Jan. 1639

Wol­rat, Graf von Waldeck

belehnt Rabe Wil­helm West­phal zu Fürsten­berg, seinen Brud­er Elmer­haus, sowie seine Vet­tern Hein­rich Wil­helm und Lud­wig Her­mann mit dem Zehn­ten zu Dorsle im Sendt­felde.

Orig­i­nal­datierung: 1639 Jan­u­ar 05
Ausstel­lung­sort: Arolsen
Ver­merke: (Voll) Regest
For­malbeschrei­bung: Gle­ichzeit­ige Kopie, beglaubigt durch Johann Gün­ther Speyr­man, not. publ., Papi­er, Deutsch

22. Aug. 1649

Rabe Wil­helm West­phal

stellt Graf Georg Friedrich von Waldeck, der ihn, Elmer­haus und Hein­rich Wil­helm mit dem Zehn­ten zu Dorsle belehnt hat, den Revers aus; Christoph Hibi­gen siegelt.

Orig­i­nal­datierung: 1649 August 22
Ausstel­lung­sort: Arolsen
Ver­merke: (Voll) Regest
For­malbeschrei­bung: Orig­i­nal, Perga­ment, Deutsch, 1 anhän­gen­des Siegel

27. März 1695, Kor­bach

Graf Chris­t­ian Lud­wig zu Waldeck und Pyr­mont

kaiserl. Kriegshofrat, Gen­er­alfeld­marschall und Obrist, Sohn des ver­stor­be­nen Grafen Philipp, belehnt, nach­dem der Zehnte vor Dorßell am Sint­felde (Send) von Hein­rich von Imming­hausen heimge­fall­en war, Graf Philipp den Friedrich von Twiste damit belehnte, der aber zu gun­sten des Job­st West­phalen resig­nierte, den Johann Rabe West­phalen, mit für seine Vet­tern Cas­par Hein­rich und Johann Wil­helm, Söhne des Elmer­haus W., und für Anton, Cas­par Hein­rich und Rabe Wil­helm, Söhne des Diet­rich W. mit dem Zehn­ten vor Dorßell als Mannle­hen.

Mem.Cop. Nr.237 (Bruns A442)

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18. Jh.

1739 — 46

Hier wurde der Grund­stein des Vor­w­erks Wohlbe­dacht im ehe­ma­li­gen Dorslon gelegt.

G. Henkel: Die Wüs­tun­gen des Sint­feldes

18. Okt. 1753

(beglaubigt durch Bene­dic­tus Holt­greven, Prälat zu Dal­heim), genan­nt wer­den im einzel­nen:

  • Der Zehnt zu Boclon (Back­e­larn)
  • Dör­fer, Dorf­marschen, Höfe, Hufen, Güter, Äck­er, Wiesen, Gewäss­er, Teiche, Wei­den, Holz am Send­felde bzw. Schne­feld und in der Mark Sirex­en
  • der Brun­sche Hof
  • zwei Hufen (Friedrich von Driburgs Erbe)
  • einen Hof genan­nt das Rhode Gut
  • ausgenom­men zwei Hufen Land zum Kloster Hard­e­hausen gehörig
  • der dritte Teil des Dor­fes Dor­pede
  • drit­ter Teil des Dor­fes Aspe
  • Teiche, Mühlen, Stät­ten, Wass­er, Wiesen, Wei­den, Holz, Äck­er zu Oden­husen
  • Zehnt auf dem Vels­berge
  • Gerechtigkeit­en zu Nut­lon
  • der Dick­el­berg mit der Bleikuh­le
  • Roden­bre­it­en
  • Scheuren­berg
  • Unser lieben Frauen Bergen
  • Weg von Billing­hausen nach Kleinen­berg
  • Hufen zu Hat­te­pe bzw. der dor­tige Zehnt, Teiche, Mühlen
  • Hof und fünf Hufen Land zu Dorslon (Darsel) mit Scheuern, zwei Kot­ten­stät­ten
  • Hof und Erbe zu Eil­ern (Ellern), Erbe von den von Harhausen.
  • Mutschein für Waldeck­er Lehen (Unter­schrift: Präsi­dent und Regierungsräte des Lehn­hofes) nach der Res­ig­na­tion des Pri­ors Westrup für Pri­or Bene­dic­tus Holt­greve zu Dal­heim 1753
  • Ter­min­fest­set­zung des Lehn­hofes der fürstl. Waldeck­ischen Regierung wegen der Mutung der Lehen nach dem Tode des Pri­ors Bene­dict Holt­greven für den Nach­fol­ger im Amt: Pri­or Franz Brüll zu Dal­heim 1784
  • Bescheid des Lehn­hofes der fürstl. Waldeck­ischen Regierung zu Arolsen über die Bedin­gun­gen zur Ausstel­lung eines neuen Lehn­briefes, 1784
  • Verze­ich­nis der vom Kloster Dal­heim zu zahlen­den Lehns­ge­bühren

1753

Waldeck­ische Lehen

Enthält:

  • Bescheid zur Fest­set­zung des Ter­mins für die Erteilung eines Mutscheins von der Waldeck­ischen Kan­zlei (Unter­schrift: Johan Scherbaum) 1708
  • Abschrift ein­er Lehn­surkunde des Carl August Friedrich Fürst zu Waldeck

17. März 1765

Johann Franz Wil­helm West­phalen

stellt der Fürstin-Witwe Chris­tiane von Waldeck, als Vor­mün­derin des Fürsten Friedrich von Waldeck, seinen Lehn­re­vers aus über den Zehn­ten vor Dorsle. Der Lehns­brief von dem­sel­ben Datum ist inseriert.

Orig­i­nal­datierung: 1765 März 07
Ausstel­lung­sort: Arolsen
Ver­merke: (Voll) Regest
For­malbeschrei­bung: Orig­i­nal, Papi­er, Deutsch, 1 aufge­drück­tes Siegel

1784

Gf. Otto von Waldeck

belehnt weit­er­hin (siehe ab 1431) das Kloster Dal­heim mit den früher Kloster Cor­vey zuste­hen­den Besitzun­gen, und zwar ein Hof, fünf Hufen Lan­des zu Dorszele, mit ein­er Sche­une und zwei Kot­ten.

Dal­heimer UB Nr. 172 — Dal­heimer Urk. 161

1800

In diesem Jahr wurde das Vor­w­erk durch ein Wohn­haus und eine Sche­une ergänzt.

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Anmerkung

Durch Schenkun­gen ab 1429 gelan­gen größere Besitzun­gen in Dorslon an das Kloster Dal­heim, aber auch die ab 1446 in Fürsten­berg ansäs­si­gen Her­ren von West­falen ver­mehren ihren Besitzan­teil und ein beachtlich­er Teil der Dorslon­er Gemarkun­gen geht in deren Besitz über. Durch nicht durch­schaubare Machen­schaften sind am Ende die Dorslon­er Besitzun­gen auf drei Grup­pen verteilt. Anteile daran haben dann nur noch der­er von Waldeck, der­er von West­falen und Kloster Dal­heim, dessen Besitz aber ab 1803, im Jahre der Aufhe­bung (Säku­lar­i­sa­tion) ver­staatlicht wird.


  • Univ. Ob. Prä­para­tor i. R.

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    Impres­sum

    Arbeits­ge­mein­schaft für Fam­i­lien­forschung, Orts- und Lan­deskunde

    Anschrift: E.W. und R. Dörscheln, Paul Klee Weg 121, 48165 Mün­ster

    Redak­tion: Regi­na Dörscheln

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