Homepage der Familie Dörscheln

2026/​03 — Thuris­louner u. Dorslon­er Adels-Stamm

Vom Edel­freien Min­is­te­ri­alen in den Rit­ter­stand

NF aus früheren Aufze­ich­nun­gen der Lit. Angaben

826 — 876 ( 9. Jh.)

Land­schenkung an Kloster Cor­vey

- Berndag in Thuris­loun
- Wulfhard, Ody in Tuischi­n­un et in Thuris­loun
- Wyt­suit, Merio et Wal­do­nis in Thuris­loun

  • Spuren Bd. 2 H. 2
  • P. Wigand
  • Tra­di­tio­nen Cor­beien­sis (Trad. Corb.)
    1843
    §§ 281, 284, 420
  • siehe Hon­sel­mann Teil 1
    1982
    Nr. 65, 69, 221 Trad Corb 69 cap.de pat­i­bus sax­o­ni­ae: 2 Hufen für Kirchen­bau
  • siehe Schütte Teil 2
    1992
    Nr. 065, 069, 221

1106 — 1128

Nieder-Mars­berg, Besitz der Kurie

Stift Cor­vey, Abt Erck­en­ber­ti
Zwei Her­ren­höfe (Lehn­shöfe) in Dorslon (s/​ö Fürsten­berg, Kr.Büren)
Die Vil­lika­tion Nieder-Mars­berg ver­fügt über Zube­hör in Dorslon
Duo domini­calia unum in Thurslen

  • Kin­dlingers II Nr. XIX, 127
  • Spuren Bd. 2 H. 2 S. 30–31

Eine Cur­tis und Burg in Dorslon bei Brilon, welche der Fam­i­lie der­er von Durs­lo u. Dorslon gehörte

  • Seib. Quellen III (Über­sicht der alten Rit­ter­sitze im Her­zogth­um West­falen)
  • Spuren Bd. II H. 2

Bur­gengeschichte

Auf dem 486 m hohen Berg Altenfels der nach Süden steil um 150 m abfällt, lagen zwei Bur­gan­la­gen aus dem Hochmit­te­lal­ter. Die Burg auf dem West­gipfel kon­nte 1968 nur durch eine Not­grabung erforscht wer­den, ehe sie durch einen Stein­bruch­be­trieb zer­stört wurde. Dage­gen wur­den die Reste der Ost­burg aus­ge­graben, gesichert und zugänglich gemacht.

Allerd­ings ist über die Geschichte der Ost­burg nichts bekan­nt. Diese hat schätzungsweise etwa von 1100 bis ins dritte Vier­tel des 12. Jahrhun­derts bestanden und wurde durch einen Brand zer­stört. Hauptbe­standteile bilde­ten zwei möglicher­weise zu Wohnzweck­en genutzte Türme. Das dazwis­chen liegende Gelände wurde durch Wälle und Gräben gesichert. Hin­weise auf eine weit­ere Bebau­ung des Are­als gibt es nicht.

Nur zur West­burg gibt es einige Hin­weise. Den archäol­o­gis­chen Fun­den zu Folge wurde die West­burg in der zweit­en Hälfte des 11. Jahrhun­derts errichtet. Erst­mals erwäh­nt wurde diese 1144 in einem Besitzverze­ich­nis des Grafen Siegfried IV. von Boyneb­urg und Hom­burg. Im Jahr 1202 taucht sie im Teilungsver­trag der Söhne von Hein­rich dem Löwen auf. Später ver­fiel sie und geri­et in den Besitz der Erzbis­chöfe von Köln. Siegfried von West­er­burg sicherte den Bürg­ern der Stadt Brilon 1294 zu, dass sie von der wieder­hergestell­ten Anlage keinen Schaden zu befürcht­en hät­ten. Da sie beim Auf­bau der Burg halfen wurde ihnen vielmehr Schutz zuge­sagt. Let­zt­ma­lig erwäh­nt wurde eine bis­chöfliche Burgbe­satzung im Jahr 1326. Nach archäol­o­gis­chen Hin­weisen wurde die West­burg im 14. Jahrhun­dert zer­stört.

Jens Fried­hoff: Sauer­land und Siegerland. Theiss Bur­gen­führer. Stuttgart, 2002. S.26, ISBN 3–8062-1706–8

Frage

zur West­burg Altenfels bei Brilon

Waren der­er von Durs­lo als Min­is­te­ri­ale oder Rit­ter und Knap­pen auf dieser Burg, da diese die einzig­ste Burg von Siegfried IV bei Brilon gele­gen war?

  • Siehe Seib. Quellen III (Über­sicht der alten Rit­ter­sitze im Her­zogth­um West­falen), Eine Cur­tis und Burg in Dorslon bei Brilon, welch­es der Fam­i­lie der­er von Durs­lo u. Dorslon gehörte

1129 — 1135

Es sind die edlen Her­ren (Edel­freie) liberis homines

Der edle Herr Hein­ri­cus de Durs­lo min­is­te­ri­alis.

Der edle Herr Wen­del­hardus de Durs­lo min­is­te­ri­alis.

Der edle Herr Ric­nant de Durs­lo min­is­te­ri­alis und dessen edle Her­ren Söhne, die das selbe Lehn des Grafen Siegfried IV von Northeim innehaben wer­den. Ein Sohn ist der Vater von Andreas.

Die Lehns­fähigkeit der Min­is­te­ri­alen und die Erblichkeit ihrer Stel­lung bilde­ten zwei Vorauset­zun­gen für ihren späteren Auf­stieg in den niederen Adel.

  • Mün­ster­sche Beiträge Bd III 1. Abt.
  • Kin­dlingers III s.35 Nr. 13

1210 — 1235

Der edle Herr Rit­ter u. min­is­te­ri­ale Andreas de Durslon (–)

u.a. Mars­berg­er Bürg­er

  • 1210
    Bre­de­lar Urk. Nr. 12, siehe WUB 7 Nr. 74
    und Seib. I, 137
  • 1217
    Eine Über­set­zung, Rüthen 1217,
    siehe WUB 7, 138
    Düs­sel­dorf St.-A. Or. Kurköln Nr.52
    Seib. UB I, 149
    Reg. Elber­felder UB I, 282
  • 1217
    REK Nr. 174
  • 1227
    Bre­de­lar Urk. Nr. 17, siehe WUB 7, Nr. 300
  • 1229
    Seib. I, 186, siehe WUB 7, 320
    und Fürsten­bergs Mon­um. Paderb. p. 105
    dazu in Anlehnung WUB 4, 168
  • 1231
    Dal­heimer Urk. 18 und 18 a, siehe WUB 4 Nr. 209,
  • 1231
    Dal­heimer Urk. 19, siehe WUB 4 Nr. 210
    REK III, S.107
  • 1231
    Regesten und Urkun­den Bd.1 Kloster Haina Nr. 69
  • 1235
    West­fälis­che Zeitschrift (WZ) Bd. 46
    siehe dazu Spuren Bd. 2, H. 1, Seite 13
    Weit­ere nicht über­set­zte Urkun­den
  • 1210
    WUB 4, 39
    Abschr. s. XIII Msc. 118 S. 8
  • 1216
    WUB 4, 61
    Or. Kl. Abd­ing­hof, Urk. 40
  • 1216
    WUB 4, 63
    Or. Kl. Abd­ing­hof, Urk. 41
  • 1229
    WUB 4, 168
    Auszug nach Msc. I 242, S. 117
  • 1230
    WUB 4, 190
    Regesten Msc. I 242 b S. 34 ‑VI 224 S. 41
  • 1233
    WUB 4, 223
    Or. Kl. Hard­e­hausen, Urk. 32
  • 1233
    WUB 4, 224
    Or. Kl. Cor­vey, Urk. 87
  • 1234
    WUB 7, 418
    Or. Auf Haus Pad­berg
    Seib. UB III 1088
  • 1235
    WUB 4, 242
    Regesten Msc. I 242 b, S. 34
    WZ 46 II, S. 145/​46 Nr. 20 

1210

Der edle Herr Rit­ter Con­radus de Durslon

Brud­er von Rit­ter Andreas de Durslon

1229

Ple­banus Tet­marus de Durslon

Brud­er des Andreas und Con­radus, Bürg­er zu Mars­berg

  • in Com­men­tarii Min­is­te­ri­al­ibus
    von 1732
    s. 632 pag 9
    Pader­bor­nen­sis in diplo­maro
    und
  • Hin­weis über die Rud­era in Dorslon 
    WZ 43,2 s.53 
    … K. Mertens Ob Lds Geologe
    1882

1235–1251

Knappe u. Der edle Herr Rit­ter Hart­man­nus de Durslon

Sohn von Andreas, Bürg­er zu Mars­berg

1235

Arnoldus de Dorslon

Bürg­er zu Mars­berg

1260

Sac­er­dos Her­man­nus de Dorslon

  • UB Liv. Kur u. Estl.

1263 — 1280

Der edle Herr Rit­ter Hartwicus de Durslon

Sohn von Hart­man­nus, Bürg­er zu Mars­berg

  • WZ 8 s. 42 u. 78

1298

Der edle Herr Rit­ter Bern­hardus de Dorse­lo

Sohn von Hartwicus

  • WUB 4 Nr. 2510

1308

Ple­banus Johanne de Dorslon

als Zeuge u.a. Über­gabe des Patronat­srecht­es an Kl. Holthausen

  • WUB 9 ‚634/​35 Mem. Cop. A19/​20 Lipp. Reg. 2,1/ s.58

1308

Patronat­srecht der Kirche

Dorslon besitzt das Non­nen­kloster Holthausen

1312 — 1317

Arnoldus de Dorslon

Mag­is­ter zu Köln und Päp­stl. Procu­ra­tor in Avi­gnon

  • Urk u Reg Vat Archiv Sauer­län­der H. V. Bd.1–5
  • Über­set­zun­gen der Urkun­den aus dem Vat. Arch. Nr. 405, 441, 449, 458, 466, 1063, 1065

Die älteste vorhandene Unterschrift vom Dorsloner Adelsgeschlecht

Die älteste vorhan­dene Unter­schrift vom Dorslon­er Adels­geschlecht

1313

b.m. Con­radus de Dorslon in Hustede

  • Seib UB II

1313

b.m. Fried de Dorslon

  • Seib UB II

1314

Knappe Ever­hardus de Dorslon

Bürg­er zu Mars­berg

1314

Der edle Herr Rit­ter Con­radus de Dorslon

Sohn von Bern­hardus

1321

Ordens­frau Ludgardis von Dorslor

im Zis­terzienserin­nen-Kloster Wal­ber­berg

  • REK IV, 1269

1323

Hen­ri­cus scrodere de Dorslon

Rat­sherr u. Bürg­er zu Mars­berg

  • Seib 2 Nr. 595
  • Urkun­den der Prob­stei Mars­berg Nr.116 hier Mars­berg­er Urk. Nr.64 s.89 u.90
  • WUB 9 Nr. 2320

1330

Knappe Bernd von Dorslon (*)

Siegel links, mit dem Emblem vom Dorslon­er Wap­pen

1330

Knappe Hartwich von Dorslon (*)

Siegel rechts

1331 — 1337

Knappe Florin von Dorslon (*)

1335 — 1349

Der edle Herr Rit­ter Friedrich de Dorslon gnt. Dorsle

Enkel­sohn von Con­radus, und sein Knappe Fr. von Dorsle­den

  • Beiträge z. Fam Forsch. 1998 H.3, 
  • REM I, 762, 
  • REM 1. Abt Bd. 2 Nr. 3463
  • Spuren Bd.2 H.1 u. H.10, 
  • WUB 7, 74, 
  • Spuren Bd.2 H.2

1338

Vil­liam in Hustede Bern­har­di van Dorsle

  • Seib UB III

1338

Lam­ber­tus de Dorslon

  • Seib UB III

1338

Vil­liam in Hustede Flor­i­nus von Dorslon

  • Seib UB III

1352 — 1360

Knappe Con­radus von Dorslon

  • Mem Cop A 62

1358

Domherr (Canon.) zu Hildesheim Gherde van Dorsle

  • UB Hochs­tift Hildesheim

1360 — 1409

Knappe Hartwich von Dorslon (*)

1360

Alheid de Dorslon gnt. de Dorslen und ihr Brud­er Flerin mit seinem Sohn Bertold

kaufen 2 Teile des Duvelshofes mit Zube­hör.

Es siegelt der Knappe Con­radus auch für seinen Brud­er Hartwich de Dorslon gnt. de Duvele (Besitzer vom Duvelshof) für die o.a. ange­führte Urkunde.

  • Mem.Cop. A82 — Nr.40 von 1360 Juni 23

1360 — 1385

Ple­banus u. später­er Hochwür­den — Propst und Lehn­sh­err zu Mars­berg Florin de Dorslon und Dorse­len

Bürg­er zu Mars­berg

  • Fis­ch­er J W 1889 Die Eres­burg s.250/51

  • Mem Cop A 82

1360

Domherr zu Hildensem Cord van Dorsle

  • Inv. D. Archivs d.Stdt. Höx­ter

1362

Domherr (Canon.) zu Hildesheim Bertold van Dorsle

Sohn des Lam­brecht van Dorsle

  • War­burg­er Stammtafel 211 u. s.130

  • Beiträge z. Westf. Fam Forsch. Bd.43/44 von W. Frese Archiv Amt Mün­ster

  • Inv. D. Archivs d. Stdt. Höx­ter

1362

Domher­ren (Canon.) zu Hildesheim Gerd und Kon­rad van Dorsle

  • UB Hochs­tift Hildesheim

1367

Ple­banus Flor­i­nus de Dorslen

Pfar­rort — et hon­es­tus domi­nus flo­renus de dorslon

  • WZ 23 s.283

1372 — 1373

Knappe Bertold de Dorsle (*)

1373

Guda de Dorslon geb. von Reck­ling­hausen

Ehe­frau des siegel­nden Knap­pen Bertold van Dorsle

1379

Knappe Hartwich von Durs­lo und seine Frau Ilsabe

  • WZ 54,2 s.214

1385 — 1409

Knappe Bernd von Dorslon (*)

  • Mem Cop A 125 A 135 A 137

1386

Elsike

Ehe­frau des Hartwich de Dorslon

Er und sein Brud­er Bernd sind bei­de siegel­nde Knap­pen. 

  • Mem Cop A 130

1434

Kon­rad von Dorslon

Bürg­er zu Mars­berg

Er und sein Brud­er Bernd sind bei­de siegel­nde Knap­pen. 

  • Die Urkun­den des Klosters Dal­heimer Nr.174 Dalh. Urk 163 s.97

1453

Lam­ber­tus van Dors­se­len

in Stalpe bei Gey­seke

  • WZ 84,2 1027 s 157

1480

Deip­mar van Dorslen

  • Hzgt.Westf. Ld. Arch.II 37a f. 18a
  • E.Dösseler Süderl. Geschichts. Quellen Bd.2 s. 64
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Erläuterun­gen

Vil­liam= bm /​bona min­is­te­ri­alia
(*)siegel­nde Knap­pen
(–)vero et min­is­te­ri­ale eccle­sie
MilitesRit­ter
FamuliKnap­pen
Min­is­te­ri­ale- u. Rit­terzeit1129 — 1349= 120 Jahre
Knap­pen­zeit1235 — 1434= 199 Jahre
Zusam­men1129 — 1434= 319 Jahre
Mars­berg­er Bürg­er= 9 Pers.

Das Wap­pen unser­er Vor­fahren

Thuris­loun — das spätere Thurslen, Durslon, Dorslon, Dorse­lo und zulet­zt Dorsel

Abbil­dun­gen der Siegel

Urkunde 318 von 1373, Kloster Abd­ing­hof
Knappe Bertold de Dorsle(*)
Urkunde 205 von 1330, Kloster Bre­de­lar
Knappe Bernd von Dorslon(*)
Siegel links, mit dem Emblem vom Dorslon­er Wap­pen
Knappe Hartwich von Dorslon(*)
Siegel rechts
Urkunde 122 von 1385, Kloster Dalheim
Urkunde 122 von 1385, Kloster Dal­heim
Urkunde 123 von 1385, Kloster Dal­heim
Knappe Bernd von Dorslon(*)
Siegel links
Knappe Hartwich von Dorslon(*)
Siegel Mitte
Knappe Bertold de Dorsle(*)
Siegel rechts

Einige Angaben aus der Lit­er­atur über Dorslon

  1. Asse­burg­er UB von 1887 von J. Graf von Bocholtz – Asse­burg, Teil 2 Seite 48 bis 50, Nr. 646, 649, 650
    Nr. 646, Höfe in Dorslon, siehe Preuß und Falk­mann, Lipp. Reg. II 58. Nr. 581
    Nr. 649, duas curias in vil­la Dorslon, nach Copi­ar­buch Nr. 16 fol. 73 im Besitz des Grafen von West­phalen.
  2. Heimat­buch der Stadt Wün­neberg von 1987
    Seite 53 ff, G. Henkel, Sied­lungs­geschichte im Stad­traum Wün­neberg vom Mit­te­lal­ter bis in die Neuzeit. Mit ein­er Abb. über Scher­ben­funde und eini­gen Abb. über die Ort­sangabe von Dorslon.
    Auf Seite 136 u. 137 eine grosse Karte mit einem Hin­weis: Dorslon­er Dis­trict, ausser­dem eine Anm.: „Herrschaft Fürsten­berg aus dem Jahre 1751“
  3. Nr. 650, Kloster Holthausen bei Büren verkauft Höfe und das Patronat­srecht der Kirche zu Dorslon. Nach Copi­ar­buch Nr. 18.
  4. Archiv für Geschichte und Alterthum­skunde West­phalens
    P. Wigand von 1838,
    Bd. 7, S. 251 Nr. 148, Das älteste Cor­veysche Lehn­sreg­is­ter,
    MCCCLXXX quin­to (1385)
    item eynen hof mit syn­er to behoringe to dorsle
  5. Fahne von Roland von 1858, Geschichte der West­phälis­chen Geschlechter. Seite 135, Dors­lo, Ort bei Mars­berg. Gegen 1300 trägt Con­rad de Dors­lo das Dorf (Vil­la) Hustede und Fried de Dorslon den Hof (Curi­am) Dorslon von den Grafen von Arns­berg zu Lehn.
  6. C. V. Gru­pen von 1768, Orig­ines Ger­ma­ni­ae, oder das älteste Teutsch­land unter den Römern, Franken und Sach­sen, Teil 3, § 2 (Mit einem Vor­bericht des Ver­legers, Lem­go den 7. Sept. 1767)
    Seite 232, Auszug aus Orig­ines Lip­pi­a­cas:
    1308 der Verkauf der Cur­tium in Vil­la Dorslon cum jure patrona­tus und der Extract dieses Diplo­ma­tis lautet in der Abschrift, worin er mir comu­ni­ciret;
    Seite 233 u. a. Cur­tes suas in vil­la Dorslon, cum jure patrona­tus .
  7. In G. Henkel von 1973, Wüs­tun­gen des Sint­feldes, ste­ht auf Seite 47, das Mertens 1882 nur noch ein Erd­loch vorge­fun­den hat, aber er bezieht sich auf W. Spanken geb. 1803, der noch ein Mauer­w­erk von ca. 4 Fuß Höhe gese­hen hat. Einen sicheren Beweis der Iden­tität von Erd­hügel und Kirchen­stelle lieferte eine Katasterkarte von 1782, auf der sowohl das Dorslon­er Feld wie auch darin die Kirchen­rud­era erscheinen, die genau eingemessen sind und über­tra­gen den heuti­gen Erd­hügel tre­f­fen. Der Ober­lan­des­ge­ologe C. Mertens beschreibt eine Lokalbesich­ti­gung von 1882: der Kirch­hof ist noch sicht­bar, ein Mor­gen groß und berichtet weit­er von Skelet­ten und behaue­nen Steinen, die beim Pflü­gen gefun­den wur­den. An ver­schiede­nen Stellen gefun­dene Scher­ben, Eisenlu­pen und andere Indizien beweisen, dass es viele mit­te­lal­ter­liche Sied­lungsstellen in Dorslon gegeben hat.
  8. G. Henkel von 1974, Geschichte und Geo­gra­phie des Kreis­es Büren.
    Seite 95, Abb. Dorslon­er Scher­ben­funde, Seite 142 Sint­feld­kirche Dorslon und Seite 154, 155, dto.
  9. K. Hon­sel­mann von 1982, Die alten Mönch­slis­ten und Tra­di­tio­nen von Cor­vey, Bd. 6 Teil 1, siehe P. Wigand Archiv Bd. 7 u. L. Schütte Seite 93 mit Nr. 65 u. 69, Seite 120 Nr. 221
  10. INA West­falen NF 14, Auf Seite 75, Nr. 87 Flor­i­nus de Dorslon
    und auf Seite 125, Nr. 192 Bertolt van Dorsle, Knappe.
    Siehe B. Stolte
  11. Ilgen Th. von 1894, Die West­fälis­chen Siegel des Mit­te­lal­ters
    IV. Heft, Seite 21 und Tafel 226 mit Abb. 10 + 11
    Dorslon von, Wüs­tung im Sind­feld nw. Mars­berg
    Seib. UB I ff. unter Dorslon, Westf. UB. IV unter Dors­lo, Fahne Westph. Geschl. 135, Westf. Ztsch. XXIII 283
  12. H. K. Kamin­sky von 1972, Stu­di­en zur Reichsabtei Cor­vey in der Salierzeit.
    Seite 140, zwei Her­ren­höfe in Dorslon sö. Fürsten­berg, Kr. Büren.
    Seite 229, § 21 Duo domini­calia: unum in Thurslen (Anm. 3, Dorslon sö. Fürsten­berg, Kr.Büren)
  13. R. Krumb­holtz von 1917, Urkun­den­buch der Fam­i­lie Volmer­stein und von der Recke
    Nr. 133, Seite 39 u. 40, 1217 Sept. 5 (nonas Sep­tem­bris) Rüthen, Andreas de Durs­lo
  14. Lip­pis­che Regesten von 1863 (Preuß und Falk­mann) Bd. 2 Seite 59, ste­ht: Dorslon ist eine Wüs­tung bei Büren an der Alme.
  15. Memer­ingsches Kopi­ar (Mem. Kop.) von 1500 Urkun­den aus dem Graf von Westphalen‘schen Archiv, von A. Bruns
    Haupt­säch­lich Angaben über die Höfe in Dorslon, mit Namen u. a. der Knap­pen der­er von Dorslon u. s. w.
    Unter der Bez. A 215, Mem. Kop. Nr. 97 um 1432 und 1459, ste­ht fol­gen­des geschrieben :
    Zwis­chen Beffte und Schwick­ers marke ligt ein gro­ht wilt­nisse up de linken handt und heit Dors­sel.
    Unter der Bez. A 383, Mem. Kop. Nr. 185 um 1617, ste­ht fol­gen­des geschrieben:
    Zudem die West­phalen zu Dorsell, wo früher ein Dorf lag, viele Län­dere­in und Äck­er besitzen etc.
  16. N. Kin­dlingers von 1790, Mün­ster­sche Beiträge zur Geschichte Deutsch­landes Bd. 2, Seite 127, § 20, Duo domini­calia unum in Thurslen
  17. Die Regesten der Erzbis­chöfe von Köln (REK) Bd. 3 Nr. 703
    Andreas v. Durs­lo, vgl. WUB, 4 126 Nr. 190 aus Reg. Msc. I
    242 b Seite 34, VI 224 Seite 41 in Mün­ster
  18. Seib­ertz Quellen von 1857 Bd. 1 und um 1869, Bd. 3 Seite 239, Anm. 10, hier wird es wieder anders beze­ich­net, hier ste­ht geschrieben: Eine Cur­tis und Burg bei Brilon. Woher hat Seib­ertz diese Angaben ?
  19. Seib­ertz Urkun­den­büch­er Bd. 1 — 3 von 1839 — 1854 haben einige Stellen aufzuweisen: Vil­liam Dorslon , Curtem in Dors­lo
  20. Schnei­der H. von 1936, Die Ortschaften der Prov­inz West­falen bis zum Jahre 1300, Seite 34 wie fol­gt:
    Dors­lo, wüst an der Stelle des jet­zi­gen Gutes Wohlbe­dacht i. L.
    Fürsten­berg Kr. Büren .“Thuris­loun“ 9. Jh. (Tr. Corb. Nr. 281);
    „Durs­lo“ Ende des 12. Jh. (Bauer­mann, Sche­da, S. 233, Anmerk.
    Nr. 237 „Dors­lo“ 1210;“ Durs­lo“ 1216; „Thurslon“1233 „Dorslon“ 1262 (WU. IV. Nr. 39; 63; 224; 928). Kl. Cor­vey hat­te hier im 9 Jh. Besitz; 1262 ver­pachteten die Rit­ter Kon­rad und Albero v. Wel­da ihr Gut in D. einem Mars­berg­er Bürg­er; Andreas v. D.
    1210; ple­banus Tet­mar 1229 (Wu. IV. Nr. 168).
  21. Max von Spießen von 1901, Wap­pen­buch des West­fälis­chen Adels
    Bd. 1 Seite 42 wie fol­gt:
    Dorslon, Dures­lo, Dorse­le (Taf. 101) – Stamm­sitz liegt bei Mars­berg. Q.: Archiv des Haus­es Engar. — Die Fam­i­lie kommt noch 1434 vor.
  22. L. Schütte von 1992, Die Alten Mönch­slis­ten und Tra­di­tio­nen von Cor­vey, Bd. 6. Teil 2, Nr. 065, 069, 221 (Land­schenkun­gen an Kl. Cor­vey) Siehe K. Hon­sel­mann und P. Wigand Archiv Bd.7
    Seite 116 Nr. 065 Berndag in Thuris­loun,
    Id.: Dorslon, heute Wohlbe­dacht 6 km nw. Mars­berg
    2 iur­nales
    Seite 118 Nr. 069 Wulfhard et Ody in Tuischi­n­un et in Thuris­loun
    2 man­si
    Seite 197 Nr. 221 Wyt­suit et Merio ani­ma fratris sui Wal­do­nis in Thuris­loun
    Id.: Dorslon wie 065
    30 iur­nales
  23. Schrad­er, von 1832, Bd. III, Seite 207 „Im Almegau“
    Die Min­ist. de Durs­lo, Dorslon, eine Wüs­tung etwa in der Gegend von Büren. (Gru­pen Or. Germ. III. 233 u. 234)
  24. B. Stolte von 1905: Das Archiv des Vere­ins für Geschichte und Alter­tum­skunde West­falens, Abt. Pader­born. Teil II: Urkun­den Pader­born 1905.
    Neuau­flage in: INA West­falen NF 14, Auf Seite 75, Nr. 87 Flor­i­nus de Dorslon und auf Seite 125, Nr. 192 Bertolt van Dorsle, Knappe.
  25. Ver­schiedenes:
    Orig. Urkun­den, Find­büch­er, Akten und Man­u­scripte (Msc.) in dem jew­eili­gen Staat­sarchiv einzuse­hen.
  26. Urkun­den der Prop­stei Mars­berg: Namen der­er von Dorslon, Per­so­n­en die Besitz hat­ten, oder als Zeu­gen auf­trat­en.
    H. Müller von 1998
  27. Die Urkun­den des Klosters Bre­de­lar: Namen der­er von Dorslon etc, die als Zeu­gen auf­trat­en.
    H. Müller von 1994
  28. Die Urkun­den des Klosters Dal­heim: Namen und Höfe zu Dorslen, Dorsloen S. 206, Güter zu Dorslon, Gut zu Dorse­le, und unter Nr. 272, Urk. 247 ste­ht geschrieben: Län­dereien die ost­wärts an Meer­hof und west­wärts an die Dorsler Mark stoßen etc.
    H. Müller von 1995
  29. WUB von R. Wilmans und H. Finke von 1874, in Bd. 3, wo die Zeu­gen (testes) genan­nt wer­den. Hier ist kein Hin­weis hin­ter­lassen, wo genau Dorslon liegt.
  30. WUB 9, nur Angaben Güter, Höfe und Besitz in Dorslon
  31. P. Wigand von 1838, Archiv für Geschichte und Alterthum­skunde West­phalens Bd. 7, Seite 251, Nr. 148, Item eynen hof mit syn­er to behoringe to dorsle (MCCCLXXX quin­to)
  32. Zeitschrift für vater­ländis­che Geschichte und Alterthum­skunde, die spätere West­fälis­che Zeitschrift (WZ) mit unter­schiedlichen Autoren. Bd. 2 — 84
    • Bd. 2 Seib­ertz von 1839, S. 109, Durs­lo im Pagus Almunga laut Schrad­er Dynas­ten­stämme S. 207
    • Bd. 8 E. F. Mooy­er von 1845, S. 42, siehe Gru­pen Orig. Germ. III, 232 u. 233, den erwäh­n­ten gle­ich­nami­gen, jet­zt aber wüsten Orte in der Gegend von Büren benan­nt wird, (das. II, 475)
    • Bd. 21 W. Spanken von 1861, S. 43, Thures­loun
    • Bd. 23 H. Kamp­schulte, von 1863, S. 283, Der Almegau, Dorslen
      Pfar­rort loc. des. (sehr umfan­gre­iche Erk­lärung mit Quel­lenangaben) und eine Karte: Das Sind­feld im Pagus Almunga, mit dem Kir­chort Dorslon.
    • Bd. 38 W. E. Giefers von 1880 S. 134
      Anm. Spanken berichtet, was ost­wärts an den Meer­hof und west­wärts an die Dorslo­er Mark gren­zt. Dors­lo war ein Pfar­rdorf in näch­ster Nähe des Gutes Wohlbe­dacht; die Ruinen der Kirche sind dort noch erhal­ten. ( Urk. — Buch des Klosters Dalheim.Vgl. Erhard, Urk. 554. 587.)
    • Bd. 40 W. E. Spanken von 1882, S. 143, de van Dorse­le
    • Bd. 42 H. Dürre von 1884, S. 62 + 63 Nr. 486, „Gute Ort­serk­lärung“
      Thuris­loun § 281, 284, 420, Th. wird in § 284 mit Tuischi­n­un zusam­mengestellt. Thurslen wird im Erken­bertschen Güter­reg­is­ter § 20 unter den Orten genan­nt, wo sich Her­ren­höfe (domini­calia) des Klosters befan­den. Aus den Urkun­den des Stiftes Cap­pel bei Lipp­stadt von 1486 und 1499 ergibt sich, dass Dors­lo in näch­ster Nähe des jet­zi­gen Vor­w­erks Wohlbe­dacht zwis­chen Essen­tho und Fürsten­berg NW. von Mars­berg gele­gen war.
      WUB IV, Nr. 168. — Lehnb. I, Nr. 148 in Wigand Arch. VII, 251. — Westf. Zeitschr. 38, 134. –
    • Das. 1, 105
    • Bd. 43 Holsch­er von 1885, S. 53 Nr. 9 „Gute Ort­serk­lärung“
      Dorslon, Durslon, ein jet­zt wüster Kirch- und Pfar­rort zwis­chen Fürsten­berg und Essen­tho, nahe beim Gute Wohlbe­dacht. In der zweit­en Hälfte des vorigen Jh. sah man noch eine Rud­era der vor­ma­li­gen Kirche und noch jet­zt wird die Stelle des Kirch­hofs gezeigt.
      Siehe Preuss und Falk­mann, Lipp. Reg. II, 581, Wilmanns a. a. O. IV, 111
    • Bd. 44 Holsch­er u. Grüe von 1886, Seite 126, Dorslon, aus­ge­gan­gener Ort bei Fürsten­berg, wo jet­zt das gräfliche Westfhalen­sche Gut Wohlbe­dacht liegt.
    • Bd. 46 Fr. X. Schrad­er von 1888, Nr. 20 Seite 145 – 146
      Dorslon, aus­ge­gan­gener Pfar­rort, lag auf dem Sind­felde, im Kr. Büren, zwis­chen Fürsten­berg und Essen­tho. Das gräfl. Westphaen´sche Gut Wohlbe­dacht nimmt die Stelle des­sel­ben ein.
      Gute Erk­lärung über den Rit­ter Andreas von Dors­lo und die Zeu­gen Arnold und Hart­mann, Brüder von Dors­lo
    • Bd. 51 L. Grüe von 1893, Seite 3, 9, 11,
      Seite 11, Auch die Orte Dorslon und Ves­perthe hat­ten im Jahre 1229 Pfar­rkirchen, wie eine Urkunde von diesem Jahre bezeugt, worin die Ple­bani Tet­mar de Durs­lo et Her­man de Ves­perthe genan­nt wer­den.
      Urkunde bei Schat­en und F. v. Fürsten­berg. Das Dorf Dorslon, auch Durs­lo, Dors­lo oder Dös­sel, in vie­len Urkun­den genan­nt, lag zwis­chen Fürsten­berg und Essen­tho, in der Nähe des jet­zi­gen gräfl. Westphalen´schen Gutes Wohlbe­dacht.
    • Bd. 54 Graf Bocholtz – Asse­burg von 1896, Seite 214, Knappe Hartwich von Dorsla und Ilsabe seine Frau bekun­den etc.
    • Bd. 67 F. Beste von 1909, Seite 92 + 93 , u. a. über Kloster Dal­heim.
      Dorslon lag etwa in der Mitte zwis­chen dem Vor­w­erk Elisen­hof und Essen­tho, Has­sel­born östlich von Dorslon in der Nähe Meer­hofs.
    • Bd. 72 A.Voss von 1914, Seite 193, 1330 bestanden die Einkün­fte der Prop­stei in Wein, Getrei­de etc. aus Dorse­le 12 M.
    • Bd. 84 F. Schmidt von 1927, Seite 157, ste­ht Lam­bert van Dors­se­len

Die Hof- und Landbe­sitzer in Dorslon

siehe: Beiträge zur Fam­i­lien­forschung — NF — Band 1 — 3.Jahrgang 1999 — Heft Nr.9 — Teil 1

826 — 876 (9.Jh.)

Land­schenkung an Kloster Cor­vey

1. von Berndag in Thuris­loun
2. von Wulfhard, Ody in Tuischi­n­un et in Thuris­loun
3. Wyt­suit, Merio et Wal­do­nis in Thuris­loun (das spätere Thurslen, Durslon, Dorslon, Dorse­lo und zulet­zt Dorsel)
Das Kloster hat­te somit drei ver­schiedene Besitzein­heit­en

  • Tra­di­tiones Cor­beien­sis § 281, 284, 420
  • Spuren Bd. 2 H. 2
    Siehe Abb.1

1106 — 1128

Nieder-Mars­berg, Besitz der Kurie

Stift Cor­vey, Abt Erck­en­ber­ti

Zwei Her­ren­höfe in Dorslon (s/​ö Fürsten­berg, Kr.Büren)
Die Vil­lika­tion Nieder-Mars­berg ver­fügt über Zube­hör in Dorslon
Duo domini­calia unum in Thurslen

  • Kin­dlinger II Nr. XIX, 127
  • Spuren Bd. 2 H. 2 S. 30–31
    siehe Abb. 2

Eine Cur­tis und Burg in Dorslon bei Brilon, welch­es der Fam­i­lie der­er von Dorslon gehörte

  • Seib. Quellen III (Über­sicht der alten Rit­ter­sitze im Her­zogth­um West­falen)
  • Spuren Bd. II H. 2
    Siehe Abb.3

1262

Rit­ter Kon­rad von Wel­da hat sein Gut in Dorslon einem Mars­berg­er Bürg­er ver­pachtet

  • Wigand Archiv VI, 395, Nr. 53
  • WUB 4, 928

1277

Lud­wig Witte Pape verkauft dem Richter in Brilon ein Gut in Dorslon.

  • WUB 4, 1496
  • Seib. UB I, 379
  • Bruns A 15

1281 — 1303

Die Brüder Bertold und Got­tfried von Dor­pede haben zwei Min­is­te­ri­alen — Höfe in Dorslon

  • Güter­verz. d. Gf. von Arns­berg
  • Seib. UB II 551 s. 112 u. 113

1306

Edel­herr Simon zur Lippe über­läßt dem Albert von Amelunx­en die Lehns­güter zu Dorsle

  • Asse­burg­er UB I Nr. 646, 649, 650
  • WUB 9, 498

1308

Rit­ter Albert von Amelunx­en verkauft dem Kloster Holthausen zwei Höfe (Cur­tes) im Dorf Dorslon mit dem Patronat­srecht über die dor­tige Kirche und allen Kot­stät­ten und Zube­hör
Zeuge: Johann, Ple­ban in Dorslon

  • WUB 9, 635
  • Lipp. Reg. 2, 1 Nr. 581
  • Mem. Kop. Nr. 14 (Bruns A20) Asse­burg­er UB II, Nr. 646
  • C.Grupen Teil III S. 232 — 33

1313

Fred de Dorslon (bon­um min­is­te­ri­ale) ist mit einem Arns­berg­er Min­is­te­ri­alen — Hof in Dorslon belehnt wor­den

  • Seib. UB III, 556

1332

Edel­herr Wal­ram von Buren verkauft an Siegfried von Buren einen Hof (curi­am) in Dorslon mit allem Zube­hör ins­beson­dere ein­er Sche­une auf dem Fried­hof zu Dorslon

  • Mem. Kop. Nr. 21 (Bruns A 34)

1338

Con­radus de Hod­inchusen Cutem in Dorslon b.f.
Syf­fridus dic­tus Suick­er miles II curias in Durslon b.f.

  • Güter­verz. d. Gf. von Arns­berg
  • Seib. UB III , Nr. 168 und 341

1352

Knappe Kon­rad von Dorslon überträgt zwei Hufe Land in Dorslon an Diet­rich gnt. tho Holte, Bürg­er to Mars­berg (Mon­tis mar­tis

  • Mem. Kop. Nr. 31 (Bruns A 62)

1353

Graf Got­tfried zu Arns­berg belehnt Johann von Pad­berg mit einem Gut zu Dorslon (dieses Recht als Lehns­mann übergibt er 1456 an Kloster Dal­heim)

  • Mem. Kop. Nr. 33 (Bruns A 65)

1360

Die Brüder Kon­rad und Hartwich gnt. de Duvele verkaufen zwei Teile ihres Hofes in Dorsle, der Duwelshof genan­nt wird, mit Zube­hör an Flerin, dessen Schwest­er Alheid gnt. de Dorslen und Bertold, Sohn ihres Brud­ers.

  • Mem. Kop. Nr. 40 (Bruns A 82)

Der Duvelshof wird in den Jahren 1360, 1388, 1409 und 1495 also ins­ge­samt über einen Zeitraum von 138 Jahren erwäh­nt

1364

Die Brüder Hein­rich, Johann und Gyso gnt. von Bro­bike verkau-fen an Diet­rich tho Holte ihre Güter zu Dorslon mit allem Zube­hör.

  • Mem. Kop. Nr. 42 (Bruns A 89)

1371

Eb. Friedrich v. Saar­w­er­den belehnt den Friedrich de nova domo in Pad­berg mit zwei Cur­tis in Dorslon

  • St. A. Düs­sel­dorf, Kurköln, Lehen, Gen. I fol. 10
  • A. Höm­berg H. 4 S. 81

1373

Her­mann von Essende bekun­det, dass Junker Friedrich zu Pat­tborch und sein Sohn einen Hof zu Dorse­le, gnt. der freie Hof, mit allem Zube­hör das ihm Friedrich verpfän­det hat­te, ein­lösten.

  • Mem. Kop. Nr. 47 (Bruns A 103)

1377

Prob­st Florin de Dorslon, Lehn­sh­err zu Mars­berg erwirbt von seinen Vet­tern Bernd und Hartwich von Dorslon einen Hof und eine Hufe Land zu Dorslon.

  • Arns­berg­er Lehns-Acten = Seib. UB
  • Spuren Bd. 2 H. 2
  • Seib. Quellen III
    Anm. Nr. 10

1377

Mit der Cur­tis in Dors­lo wurde Arnulf v. Alme durch den Grafen von Arns­berg beliehen

  • Seib. Quellen III

1379

Die Brüder von Valken­bergh verkaufen die Hälfte ihres Gutes zu Dorslon (Dorslen) dem Ger­hard Muntere, Bürg­er zu Mars­berg

  • Dal­heimer UB Nr. 119
    Dal­heimer Urk. 110

1385

Ein Cor­vey­er Hof (Kl.Corvey) wird noch von einem Ort­san­säs­si­gen bebaut

  • Henkel, Anm.: Wigand Archiv 7, S. 251 Nr. 148

1385

Die Brüder Bernd und Hartwich von Dorslon (Knap­pen) verkaufen Johann Gutyn­ge ihre Hufe zu Dorslon (gnt. die unzehnt­bare)

  • Mem. Kop Nr. 52 (Bruns A 125)
  • RKG B 62 Bd. 3. fol. 328–29

1385

Wedekind von Falken­berg und Lubert West­falen wur­den mit einem Hofe in Dorslon beliehen

  • J.W.Fischer
    Spuren Bd. 2 H. 5 S. 90
    siehe Abb. 4

1386

Kunne v. Horhusen verkauft Bern­hard Munten ihren Anteil des Zehn­ten zu Dorslon

  • Mem. Kop. Nr. 55 (Bruns A 129)

1386

Die Brüder Bernd und Hartwich von Dorslon (Knap­pen) und Else, Ehe­frau des Hartwich, verkaufen Gesine Belyn­ges ihren Anteil des Zehn­ten zu Dorslon, der ¼ umfaßt mit allem Zube­hör (für 60 Gulden wiederkäu­flich)

  • Mem. Kop. Nr. 54 (Bruns A 130)

1388

Die Brüder Bernd und Hartwich von Dorslon und Else, Ehe­frau des Hartwich, verkaufen ihren Hof zu Dorslon gnt. Duvelshof an Gese Gutyn­ges zu Mars­berg (to dem Berge) für 12 Gulden wiederkäu­flich. Welch­es auch danach geschehen ist, denn 1409 ist er im Besitz der­er von Brobecke, die ihn verpfän­den.

  • Mem. Kop. Nr. 57 (Bruns A 135)

1391

Die Brüder Bernd und Hartwich von Dorslon (Knap­pen) verkaufen Her­mann Sassen ihren Zehn­thof zu Dorslon mit allem Zube­hör für 34 Gulden wiederkäu­flich.

  • Mem. Kop. Nr. 59 (Bruns A 137)

1399

Otto von Valk­in­berg hat einen Hof zu Dorslon an Her­mann to Holte verkauft und ver­set­zt.

  • Dal­heimer UB Nr. 142
    Dal­heimer Urk. 131

1409

Knappe Her­bord von Brobecke und seine Frau Luneke verpfän­den an Her­mann Gheylinges, ihr von den Brüdern Bernd und Hartwich von Dorslon ererbtes Gut, den Duvelshof, und ihre Hufe Land, gnt. die zehnt­freie Hufe zu Dorslon mit allem Zube­hör

  • Mem. Kop. Nr. 65 (Bruns A 175)
  • RKG, B 62 Bd. 3 fol. 332

1416

Rit­ter Rave von Kalen­berg tauscht mit Friedrich vom neuen Haus Pad­berg einen Hof mit 5 Hufen Land zu Dorslon (Curia in Dorse­le)

  • Dal­heimer UB Nr.151
    Dal­heimer Urk. 140

1427

Der Mars­berg­er Bürg­er Her­mann to Holte verkauft dem Mars­berg­er Bürg­er Got­tfried Ludekin die Hälfte der Güter in Dorslon

  • Dal­heimer UB Nr. 159
    Dal­heimer Urk. 148

1431

Gf. Otto von Waldeck belehnt das Kloster Dal­heim mit den früher Kloster Cor­vey zuste­hen­den Besitzun­gen, und zwar ein Hof, fünf Hufen Lan­des zu Dorszele, mit ein­er Sche­une und zwei Kot­ten

  • Dal­heimer UB Nr. 172
    Dal­heimer Urk. 161

1434

Kon­rad von Dorslon ver­set­zt zwei Hufen Lan­des an Diet­rich to Holte
Die Brüder von Brobeck verkaufen ihre Güter zu Dorslon an Diet­rich to Holte
Kunne von Horhusen verkauft Gerd Muntere den vierten Teil des Zehn­ten zu Dorslon

  • Dal­heimer UB Nr. 174
    Dal­heimer Urk. 163

1440

Die Brüder von Horhusen bekun­den, dass sie Pri­or und Kon­vent in Böd­deken fol­gende ererbte Güter über­lassen, damit das Kloster Dal­heim wieder aufge­baut wer­den könne, u.a. zu Dorse­le drei Höfe.

  • Dal­heimer UB Nr. 181
    Dal­heimer Urk. 170
  • WZ 67 II S. 93

1456

Der Knappe Gottschalk vom neuen Haus Pad­berg über­läßt Pri­or und Kon­vent des Klosters St. Peter in Dal­heim seine Rechte und übergibt Urkun­den fol­gen­den Inhalts:

“Über das Gut zu Dorse­le von 1277 vorher L.W.Pape, danach ein Richter in Brilon Des Grafen God­dert von Arns­berg, über ein Gut zu Dorse­le von 1353 Des Her­mann von Essende über einen Hof zu Dorse­le von 1373 Des Rit­ters Rave vamme Kalen­berge über einen Hof zu Dorse­le von 1416.“

  • Dal­heimer UB Nr. 204
    Dal­heimer Urk. 190

1459

Abt Arnold von Cor­vey bestätigt fol­gende Zuwen­dun­gen erhal­ten zu haben:

  • Von den Brüdern von Brobecke zwei Höfe in Dorslon, ein Gut, zwei Kot­ten, eine Hof­stätte auf der östlichen Seite des Fried­hofs daselb­st.
  • Von den Brüdern von Horhusen im Dorf Dorse­le drei Höfe, zwei Mal­ter Hafer und sechs Schillinge sowie den hal­ben Zehn­ten.

  • Dal­heimer UB Nr. 209
    Dal­heimer Urk. 194

1469

Hein­rich Ludeken, Bürg­er zu Mars­berg, über­läßt Pri­or und Kon­vent zu Dal­heim die lange ver­wüsteten Güter in Dorslon

  • Dal­heimer UB Nr. 242
    Dal­heimer Urk. 222

1470

Abt Anto­nius Pri­or Heym­brad und der Kon­vent des Klosters Bre­de­lar, im Stift Pader­born gele­gen, über­lassen Pri­or und Kon­vent von Kloster Dal­heim ihre wüsten Güter in Dorslo­er

  • Dal­heimer UB Nr. 245
    Dal­heimer Urk. 225

1485

Der Knappe Her­bold von Brobecke bestätigt mit­tels eines Trans­fixbriefs, dass das Kloster Dal­heim mit den Gütern u.a. in Dorse­le belehnt wurde.

  • Dal­heimer UB Nr. 268
    Dal­heimer Urk. 243

1495

Die Brüder Gey­lyn­ges verkaufen dem Kloster Dal­heim ihren Anteil und Rechte in Dorslon (siehe 1409)

  • Dal­heimer UB Nr. 300
    Dal­heimer Urk. 266

1500

Der Knappe Vol­bert Kobben­roth verkauft Pri­or und Kon­vent zu Dal­heim sieben lateinisch geschriebene Siegelurkun­den. Die siebente Urkunde bet­rifft eine halbe Hufe zu Dorslon und ist von 1335 datiert.

  • Dal­heimer UB Nr. 313
    Dal­heimer Urk. 276

1504

Der Knappe Friedrich von Kalen­berg über­läßt Pri­or und Kon­vent des Klosters Dal­heim all seine Rechte in und an dem Dorf Dorse­le.

  • Dal­heimer UB 325
    Dal­heimer Urk. 288

1506

Der Knappe Anto­nius Klyn­ge über­läßt dem Kloster Dal­heim einen Hof mit vier Hufen zu Dorse­le

  • Dal­heimer UB Nr. 327
    Dal­heimer Urk. 291 (Rück­seite der Urk .= curi­am in Dorslon)

1517

Äbtissin Dorothea Ryuen und der Kon­vent des Klosters Holthausen bei Büren verkaufen Jost West­phael, Drost zu Büren, ihr sämtlich­es Gut und das Kirchen­le­hen zu Dorsell. (Aus­gestellt durch Edel­herr Simon zur Lippe v. 1308 August 20)

  • Mem. Kop. Nr. 137 (Bruns A 325)

1519

Äbtissin Dorothea und der Kon­vent des Klosters Holthausen quit­tieren Jost West­phael, Drost zu Büren, den Emp­fang von 100 Goldgulden für ihr Gut zu Dorse­le

  • Mem. Kop. Nr. 137 (Bruns A 325)

1526

Die Gf. zu Waldeck belehnen das Kloster Dal­heim mit einem Hof und fünf Hufen Lan­des zu Dorsel (Dors­sell oder Dorßell) mit ein­er Sche­une und zwei Kot­ten

  • Dal­heimer UB Nr. 351
    Dal­heimer Urk. 3117

Diese Waldeck’schen Angaben wieder­holen sich in den Jahren 1431, 1526, 1542, 1576, 1578, 1580, 1599, 1665, 1670, 1694, 1707, 1708, 1753, 1764 und 1784, so dass dieser Hof in Dorslon über einen Zeitraum von 353 Jahren nachzuweisen ist.

  • Dal­heimer UB von H. Müller

Anmerkung

Durch Schenkun­gen ab 1429 gelan­gen größere Besitzun­gen in Dorslon an das Kloster Dal­heim, aber auch die ab 1446 in Fürsten­berg ansäs­si­gen Her­ren von West­falen ver­mehren ihren Besitzan­teil und ein beachtlich­er Teil der Dorslon­er Gemarkun­gen geht in deren Besitz über. Durch nicht durch­schaubare Machen­schaften sind am Ende die Dorslon­er Besitzun­gen auf drei Grup­pen verteilt. Anteile daran haben dann nur noch der­er von Waldeck, der­er von West­falen und Kloster Dal­heim, dessen Besitz aber ab 1803, im Jahre der Aufhe­bung, ver­staatlicht wird.

1739 — 46

Hier wurde der Grund­stein des Vor­w­erks Wohlbe­dacht im ehe­ma­li­gen Dorslon gelegt.

  • G. Henkel : Die Wüs­tun­gen des Sint­feldes

1800

In diesem Jahr wurde das Vor­w­erk durch ein Wohn­haus und eine Sche­une ergänzt.

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Andreas von Dorslon der edle Rit­ter

Einst ging Andreas als Knabe hin­fort,
bei seinem Oheim for­t­an zu leben.
Weit weg vom Hof und Eltern Hort,
was ihm solange Heimat ward gewe­sen.
Als Page ler­nen und sich zu üben
mit Pfeil und Bogen das Wild zu jagen.
Ehrlich zu sein und nicht zu lügen
waren die ersten lehrre­ichen Jahre.

Dann kam die lange Knap­pen­zeit,
ging dem Rit­ter stets zur Seit­en.
Ob im Turnier oder auch kampf­bere­it
kon­nte er sein Geschick nun zeigen.
Wie viele Jahre sind ver­gan­gen
in der Fremde seinen Dienst zu tun.
Er war geschickt, er fand Gefall­en,
seine Hände kan­nten die Waf­fen nun.

Bald kam der langersehnte Tag,
dass er zum Rit­ter geschla­gen wurde.
Dann, jed­er Vasalle und Knappe sah
als er sein Schw­ert erhob zum Schwure,
gelobte für das Recht und Ord­nung zu leben.
Er, Andreas von Dorslon, für alle Zeit
wollte von nun an die Waffe erheben,
war zum Schlicht­en und Richt­en bere­it.

Stolz war ein jed­er nun im Eltern­haus
zwei Söhne hat­ten es wirk­lich geschafft;
denn sein Brud­er erlangte es auch
zum lang ersehn­ten Rit­ter­schlag.
Brud­er Kon­rad wart auch so lange fort,
So war die Freude am Hofe gross,
zwei neue junge Rit­ter am Dorslon­er Ort,
die alle bei­de das gle­iche gelobt.

Er schützte die Kirche und das Land
und stand als Burgmann oft zur Wacht.
Manch einen Sil­ber­ling den er erstand,
war auch für Hil­fre­ich­es gedacht.
Sein Name bürgt, kam es zum Stre­ite.
Auf Perga­ment ste­ht es geschrieben
bezeugt, dass er als Rit­ter zuge­gen weilte
und in der Tafel­runde mit entsch­ieden.

Zum let­zten Mal nach fün­fzig Jahren
wird der Name Andreas geschrieben.
Er half der Kirche ihr Land zu bewahren;
im Dorslon­er Tal war lange Zeit Frieden.
Dann wird es stille um seine Tat­en,
denn unweit der Kirche ruht er sich aus.
Nach all den vie­len Jahren war es
sein aller­let­zter Gang nach Haus.

Sein Knappe hat die Waf­fen getra­gen
Sein Pferd trug ihn zum let­zten Mal
hin­auf zum Ack­er wo sein Grabe
wei­thin sicht­bar im Dorslon­er Tal.
Ein let­zter Gruss der Rit­ter­schaft
und nach der Andacht und Gebet
wird zulet­zt sein Schw­ert gebracht
und zu sein­er Recht­en gelegt.

E. W. Dörscheln

Aus Beiträge 1999 H.8

Burgman­nen

Wenn das Tages­licht den Raum erhellt
und nur am Altar die Lichter bren­nen;
sind Burgmän­ner zum Gotte­shaus bestellt,
die sich zum heili­gen Kreuz beken­nen.

Der Mönche Gre­go­ri­an­er Gesang,
die aus Mon­tis Mar­tis ein­ge­laden,
erfüllt den Raum und im Ein­klang
haben sie sehr viel dazu beige­tra­gen.

Die Rit­ter mit Knap­pen im Gefolge
sie kni­eten hernieder am Kreuz,
denn ein jed­er hat­te seine Sor­gen
weil alle die Zeit nicht erfreut.

Hören die Worte aus Ple­bans Munde
was er sagt soll ein Trost für sie sein,
übt Gerechtigkeit in jed­er Stunde
seht der Armen und Schwachen Leid.

Sie ste­hen auf und hören noch weit­er
auf das christliche Wort in ihrer Zeit,
niemals den Übeltätern weichen
seid als Rit­ter und Knap­pen stets bere­it.

So ziehen sie als­bald von dan­nen;
ein jed­er in seinem Glauben bestärkt.
Was sie gemein­sam in der Kirche fan­den
haben sie ver­standen und sich gemerkt.

So waren sie, die Rit­ter und Knap­pen;
jed­er ganz ver­schieden in sein­er Art.
Grif­f­en in der Not zu den Waf­fen,
denn nur gemein­sam waren sie stark.

Namen, es sind nicht sehr viele
eine kleine Erin­nerung aus ihrer Zeit.
Ein Perga­ment, von ihnen geschrieben,
das uns die Ver­gan­gen­heit zeigt.

Mögen sie ruhn im ewigen Frieden
auf dem Gotte­sack­er nebe­nan,
der in der Fremde im Kampfe fiel,
wohl auch den ersehn­ten Frieden fand.

E. W. Dörscheln
10/​02

Aus Dorslon­er Nachricht­en 2002 H.10

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