Beiträge zur Familienforschung — NF — Band 1 — 2.Jahrgang 1998 — Heft Nr.3 Von E. W. Dörscheln — Univ. Ob. Präparator i. R. Einleitung Die Notwendigkeit mit der Anlage der Burg Haldessen zu beginnen, ergab sich aus der Tatsache, daß sich Landgraf Heinrich von Hessen 1263 entschließt, das nördliche Vorfeld der künftigen Residenzstadt Kassel zu sichern und zugleich seine Ansprüche im Reinhardswald anmeldet. Gleichzeitig erwirbt er Immenhausen und Grebenstein, um sie schnellstmöglichst als Stützpunkte auszubauen. Dies geschieht etwa in den Jahren 1272 — 1297 und bedeutete gleichzeitig einen erheblichen Einbruch in das mainzische Gebiet um Hofgeismar. Weiterhin wird die […]
Beiträge zur Familienforschung
Beiträge zur Familienforschung — NF — Band 1 — 2.Jahrgang 1998 — Heft Nr.2 Von E. W. Dörscheln — Univ. Ob. Präparator i. R. Frauen und Geschlechtergeschichte im Spektrum heutigen Geschichtsbewußtseins und der Geschichtswissenschaft. Frauen in der Geschichte und in ihrer historischen Bedeutung zu betrachten ist nicht neu. Die Geschichtswissenschaft hat sich schon immer mit den Frauen befaßt, die herausragende Stellungen bekleideten. Zahlenmäßig aber blieben Frauen, die geschichtsmäßig erwähnt wurden im Gegensatz zu Männern, eine Ausnahme. Die heutige Geschichtswissenschaft fragt auch nach gesellschaftlichen Gruppen und Personen, die am Rande standen und in den Geschichtsbüchern eine untergeordnete Rolle spielten, zum Teil […]
Beiträge zur Familienforschung — NF — Band 1 — 2.Jahrgang 1998 — Heft Nr.1 Von E. W. Dörscheln — Univ. Ob. Präparator i. R. Zu Zeiten des Mittelalters waren Herolde Boten, Turnierleiter sowie Gesandte und ihnen oblag die gesamte Überprüfung des Wappenwesens. Außerdem schrieben sie die Wappenbücher und wurden deshalb auf Grund ihrer Kenntnisse Heraldiker genannt. Durch sie wurde das Wissen über den Verlauf der Turniere, die Gepflogenheiten sowie die besonderen Lebensumstände der Ritter und Knappen weitergegeben. Nicht jeder im MA konnte Ritter werden. So mußte der Vater im Ritterstand sein oder ein naher Verwandter,der für die entsprechende Ausbildung zu […]
Papst Johann XXII und seine Beziehung zur Rückkehr nach Rom Beiträge zur Familienforschung — NF — Band 1 — 1.Jahrgang 1997 — Heft Nr.2 Von E. W. Dörscheln — Univ. Ob. Präparator i. R. Von Haus aus hatte Johann XXII an der Rückführung der Kurie nach Rom nicht mehr Interesse als Clemens V, mit dem die babylonische Gefangenschaft begann. Die Unsicherheit, die zu Anfang des 14. Jahrhunderts in Italien herrschte, und die Machtkämpfe der Parteien, die Rom zerrütteten, zwangen die Päpste, Asyl in einem gastlicheren Land zu suchen.Johann war Cahorsiner von Geburt und rühmte sich, als solcher dem franz. Königshaus […]
1.Teil des abschließenden Forschungsberichtes Beiträge zur Familienforschung — NF — Band 1 — 1.Jahrgang 1997 — Heft Nr.1 Von E. W. Dörscheln — Univ. Ob. Präparator i. R. Es ist die Geschichte einer uralten Sippe der Engern aus dem Stamm der Sachsen, die das Schicksal in den Raum an der Afte (im Sintfeld) und Diemel (dem sogen. Pagus Almunga) hinstellte. Es darf mit einiger Wahrscheinlichkeit angenommen werden, daß die Gründungszeit der Vorfahren weitgehend im Dunkeln liegt. Erst um 826 lesen wir zum ersten Mal etwas über die Sippe der Thurislouner. Sie nannten sich Berndag, Merio, Ody, Waldonis, Wulfhard Wytsuit von […]
Beiträge zur Familienforschung — Band 1 — 6.Jahrgang 1996 — Heft Nr.4 — Auszug Von E. W. Dörscheln — Univ. Ob. Präparator i. R. Siehe Spuren, Beiträge zur Familienforschung 1996 H.15 In der Literatur erscheint das frühe 14. Jahrhundert als eine Zeit der sinkenden Moral und Ordnung. Raubritterbanden suchten ländliche Siedlungen und sogar kleine Städte heim. Selbst reisende Kaufleute mußten unter bewaffneter Begleitung reisen. In einer Urkunde von 1322 versprechen Ritter des Geschlechtes derer von Padberg, keinen Straßenraub mehr zu begehen. Die Stadt Marsberg hoffte auf Grund dieser Unterschrift, Ruhe innerhalb der Stadtmauern und im Umfeld z. B. Dorslon zu erhalten. […]
Beiträge zur Familienforschung — Band 1 — 6.Jahrgang 1996 — Heft Nr.3 — Auszug Von E. W. Dörscheln — Univ. Ob. Präparator i. R. Siehe Spuren, Beiträge zur Familienforschung 1996 H.14 In verschiedenen Urkunden wird festgehalten, wie auch zur damaligen Zeit Menschen mit den jeweiligen Gesetzen in Konflikt gerieten. Hierbei soll die Art und Höhe des Strafmaßes aufgezeigt werden, welches zur damaligen Zeit üblich war. Etwa um 1550/51 hat ein Peter von Dorsel zu Dorsel im Ahrtal/Eifel Bäume gefällt und zu Kohlen gebrannt, ohne die Erlaubnis seines Herrn eingeholt zu haben. Als Strafe wurden ihm 3 Gulden und 16 1/2 Albus zu […]
Beiträge zur Familienforschung — Band 1 — 6.Jahrgang 1996 — Heft Nr.2 — Auszug Von E. W. Dörscheln — Univ. Ob. Präparator i. R. Siehe Spuren, Beiträge zur Fam. Forsch. 1996 Bd. 2 H.13 Von den Schulten-Höfen Ost- und Westdorsel (Dodeslo) — siehe Spuren Bd. 1, H. 21 Bd. 2, H. 4 und H. 7 — sind deren Nachkommen im Laufe der Zeit in den umliegenden Gemeinden und Städten zu finden, und zwar in Urkundenbüchern und Regesten. Der sich verändernde Orts- und Familienname Dodeslo ist bedingt durch eigene und fremde Personen-Angaben sowie durch plattdeutsche Ausdrucksweise in Wort und Schrift. Was die Herkunft […]
Beiträge zur Familienforschung — Band 1 — 6.Jahrgang 1996 — Heft Nr.1 — Auszug Von E. W. Dörscheln — Univ. Ob. Präparator i. R. Siehe Spuren, Beiträge zur Fam. Forsch. 1996 H.12 Nach der fränkischen Unterwerfung der Sachsen in den Jahren 772 — 804 vollzog sich im Gebiet zwischen Rhein und Weser eine revolutionäre Umgestaltung der Eigentumsverhältnisse. Die bis dahin freien Bauern verloren ihr Eigentum an Grund und Boden; nicht aber ihre persönliche und ständische Freiheit. Die Höfe gingen im Laufe der Zeit in den Besitz des Königs über, oder wurden durch königliche Schenkungen oder Stiftungen den Grundherrschaften des Adels und […]
Beiträge zur Familienforschung — Band 1 — 5.Jahrgang 1995 — Heft Nr.4 — Auszug Von E. W. Dörscheln — Univ. Ob. Präparator i. R. Siehe Spuren, Beiträge zur Fam. Forsch. Bd. 2, 1995 H.11 Die ersten sicheren urkundlichen Belege für ein Mitglied der adeligen von Dorsulen (rhein.Linie derer von Dorslon und Dorselo) finden sich in den Urkunden von 1133 und 1154. In der ersten Urkunde wird Heinricus als Zeuge genannt. Hier befand er sich noch im Gefolge des Walram II. von Limburg — Herzog von Lothringen. Weit mehr aber kann man der zweiten Urkunde von 1154 entnehmen, da durch eine gute […]
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