2001/10 – Das handcolorierte Dorsloner Wappen

Beiträge zur Familienforschung – NF – Band 3 – 5.Jahrgang 2001 – Heft Nr.10


Von E. W. Dörscheln – Univ. Ob. Präparator i. R.

Im Wappenbuch des Westfälischen Adels I, Seite 42, Tafel 101, von M. Spießen, und den Westfälischen Siegeln des M.A. IV Heft 1, Tafel 226, Nr. 10, finden sich die Angaben über das Dorsloner Wappen.

Dieses Emblem ist auch auf dem originalen Siegel an der Urkunde Kloster Bredelar Nr. 205 von 1330 anhängend, über den Knappen Bernd van Dorslon zu sehen.

  Auf Grund einer nachträglichen Notiz aus den Quellen des Archivs vom Hause Engar bei Hohenwepel über das in schwarzweiss gezeichnete Dorsloner Wappen soll es eine unveröffentlichte und später verlorengegangene weitere Darstellung des Wappens, jedoch in Color, gegeben haben.

Im PC – Grafikbereich ist es mir gelungen die Originalfarben, welche mir nur als vermittelte Handnotiz vorlagen, in die bestimmten Felder einzusetzen.

Diese Angaben über ein coloriertes Wappen muss auch als Vorlage für das Wappen der Familie Dörscheln gedient haben, denn auch hier beginnen die Felder in den Balken mit weiss zu rot, mit einem insgesamt gesehenen grünen Umfeld.

                    

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1330 Juni 23
Die Brüder Bernd und Hartwich von Dorslon verkaufen Heinrich Vysscher und dessen Sohn Gottschalk ihren Hof zu Hemminghausen (Hemmenchusin), den zur Zeit Dunnehoyved bewirtschaftet, für 17 Schillinge alter Königstournosen. Wiederverkauf ist jährlich zwischen St. Martini und Maria Lichtmeß für dieselbe Summe möglich.
In vigilia sancti Johannis Baptiste.

Ausferigung, Pergament, lateinisch. Siegel der beiden Austeller anhängend, an den Rändern ausgebrochen. Abschriften in Msc. VI 125 S. 232-233 und Bredelar Akten 2 fol. 521v, Bredelar Akten 4 S. 22.
Bredelar Urk. 205